...der Wert, den man dem Geld zuweist

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 14.04.2015, 07:48 (vor 3925 Tagen) @ Fussgänger14254 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 14.04.2015, 08:26

Warum gehst du davon aus, ich hätte Nachhilfe in BWL (nicht VWL, wie von
dir geschrieben) nötig? Ich schrieb ja selber:

auch wenn dabei kurzfristig ein Schuldverhältnis entsteht,
wenn man z.B. ein Zahlungsziel von 30 Tagen erhält und erst dann
die Überweisung tätigt


Mir ist und war zu jedem Zeitpunkt klar, dass streng genommen ein
Schuldverhältnis entsteht, wenn ich ein Bier trinke und es erst
anschliessend bezahle.

nennt sich Zug um Zug

Bloss spielt das für den Wert, den man dem Geld zuweist, überhaupt keine
Rolle.

Wirklich?
Und wieso erhältst du dann in der einen Kneipe für dein Geld eine Halbe Bier, in der anderen für dasselbe Geld 2 Halbe, und im Supermarkt einen ganzen Kasten?

Oder nochmals geschrieben: Geld hat einen Wert, weil man daran glaubt.
Wenn man nicht mehr daran glaubt, dann wird es zunehmend wertlos
(Inflation). Natürlich glaubt man auch, dass man damit (z.B.
Steuer-)Schulden begleichen kann. Aber nicht nur.

Wieso hat dann dasselbe Geld ganz unterschiedliche Werte?
Sind die einen etwa gläubiger wie die anderen?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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