Über Abstraktionsgrade 3

Leserzuschrift, Mittwoch, 23.11.2016, 13:23 (vor 3349 Tagen) @ Ashitaka10427 Views

Inwiefern spielt es für die Operation "2 + 3" eine Rolle, von welchen "operierenden Elementen" sie ausgeführt wird?

> Sie wird vom Element ausgeführt.

Ja, und?
Inwiefern unterscheidet sich das Ergebnis, wenn Du rechnest oder ein Computer?


> Du träumst vom Ausgeführten (Operation), ohne Ausführung.

Unsinn.


> Niemand kann von Anfang an laufen.

Ja, daran sieht man sehr schön den Unterschied zwischen Potential (Fähigkeit zur Entwicklung) und Vermögen (Fähigkeit, eine bestimmte Handlung vornehmen zu können).
Das Neugeborene besitzt (in der Regel) das Potential zum Laufen, aber noch nicht das Vermögen.

Wo in der Operation "2 + 3" spielt das "operierende Element" eine Rolle?

> In der Begründung der Operation / des Verhältnisses.

Dann zeige mir bitte die Stelle, wo das "operierende Element" in der Operation auftaucht.

Das ist doch gerade der Witz der Abstraktion, dass man nicht mehr mit Bananen, Murmeln oder Fingern rechnen muss, und dass man auch nicht berücksichtigen muss, wer (Mensch) oder was (Computer) die Operation durchführt.

> Das operierende Element ist doch nicht transzendent, nicht von der Operation loszulösen.

Du solltest Wörter, die Du irgendwo aufgeschnappt hast, aber nicht verstehst, lieber nicht benutzen. "Transzendent" ergibt in diesem Kontext keinen Sinn.


> Du simulierst dir Operationen ohne operierende Elemente.

Nein. Ich abstrahiere von den operierenden Elementen.
Das gehört zum "1x1" der Entwicklung von Algorithmen. Deswegen läuft beispielsweise ein MP3-Decoder auf allen Chips, die die nötige Rechenleistung besitzen.
Erst bei der konkreten Implementierung muss man die Eigenschaften der "operierende Elemente" berücksichtigen.


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