Mutter-Kind Beziehung sind wechselseitig.
Hallo Ashitaka,
Nein, die Mutter fühlt sich selbst verpflichtet (passiv).
Das ist so pauschal nicht richtig.
Da ist keine
Forderung des Neugeborenen an die Mutter oder wen anders gerichtet. Das
Neugeborene hat nach der Nabelschnurrtrennung kein Potential (passiv),
Falsch, siehe unten.
um
einen bewussten Anspruch gegenüber jemanden (Forderung gegen einen
bestimmten Schuldner) zu richten.
Vielleicht nicht bewusst, aber sicherlich unbewusst.
Ihm fehlt das Potential (passiv) und das
bringt es zum Ausdruck, solange wie es eben schreien kann, bis es verstummt
und stirbt. Es vermag (aktiv) immer weniger. Soweit kommt es aber nicht,
sofern sich jemand gegenüber dem Neugeborenen verpflichtet und ihm das
Potential zum Überleben durch Stillen abtritt.
Was ja wohl die Regel ist und dadurch eben das vorhandene Potenzial eingesetzt werden kann.
Wenn sich keiner kümmert wird es sterben, ja, aber das heißt eben nicht, dass gar kein Potenzial vorhanden war, sondern nur, dass das vorhanden Potenzial zum Lebenserhalt nicht ausgereicht hat.
Nach deiner Logik hat auch der Voll-Pflegebedürftige kein Potenzial.
Die bewusste Liebe halt.
Die fällt aber nicht vom Himmel.
http://www.real.de/meine-familie/wie-stillen-sich-auf-die-psyche-von-mutter-und-kind-au...
"Bereits direkt nach der Geburt beginnt mithilfe des Stillens der positive psychologische Effekt auf die Mutter: Das Neugeborene wird von der Geburt von der Brustwarze nahezu magisch angezogen und beginnt sofort zu saugen. Diesen Mechanismus sollten sich Mütter unbedingt zunutze machen, indem das Kind sofort nach Geburt auf den Bauch der Mutter gelegt wird, damit es sich seinen Weg suchen kann. Die körpereigenen Pheromone lenken das Kind zur Brustwarze, die es riechen kann. Neben Lockstoffen ist auch hier das Oxytocin wegweisend; es wird immer dann ausgeschüttet, wenn das Kind weint, die Mutter berührt oder auch nur Blickkontakt besteht. Nicht umsonst wird dieser Botenstoff auch als Bindungshormon bezeichnet. In der ersten Stunde nach der Geburt ist der Oxytocinspiegel bei der Mutter besonders hoch. Das Gemisch aus Geruch, Hautkontakt, Blicken und Lautäußerungen bewirkt in Kombination mit dem auch als Liebeshormon bezeichneten Botenstoff, dass sich Mutter und Kind regelrecht ineinander verlieben können, was die Basis für eine intensive Beziehung legt.
Das erste Stillen nach Geburt hat besonders beruhigende Auswirkungen auf die Psyche der Mutter: Es zeigt, dass alles funktioniert und es dem Kind dabei gut geht. Mütter fühlen sich dadurch kompetenter und sind es durch dieses ureigene Selbstvertrauen tatsächlich.
LG
siggi