Autopoiese vs. Evolution

Kurt, Sonntag, 20.11.2016, 22:50 (vor 3351 Tagen) @ Ashitaka10618 Views

es gibt keine Operation (=Handlungen, Kommunikationen), die vom
operierenden (= handelnden, kommunikativen) Element in einer realen
Systemanalyse loslösbar sind. Die Handlung (der Akt) fällt immer mit dem
Handelnden (dem Akteur) zusammen. Ohne Akteure sind die systematischen
Verhältnisse (Relationen) nicht definierbar

Schon 15 mal beantwortete Wiederholung. Ich verweise auf meinen Vorbeitrag.

Denn Luhmann simuliert sich dadurch, dass er die Elemente wegradiert, ein
System, welches Beziehungen (Relationen) durch Operationen (Akte,
Handlungen, Kommunikationen) herstellen kann, ohne dass es dafür
vermögender Elemente bedarf
.

Schon 15 mal beantwortete Wiederholung. Ich verweise auf meinen Vorbeitrag.

Er setzt durch Ausschluss der Elemente die Vermögenheit der operierenden
Elemente, die er in die Umwelt seines sich selbst erschaffenden und
erhaltenden Systems schiebt, [...] voraus.

Selbstverständlich tut er das. Autopoiese beschreibt, wie Bewusstsein funktioniert: als geschlossenes, dynamisches System aus nur an ihresgleichen anschließenden Operationen, wobei das System mittels Perturbation Vorgänge in der Umwelt komplexitätsreduzierend nach innen abbildet, soweit die Umwelt für das Überleben des Systems relevant ist.

Wie ein Gehirn als Bewusstseinsträger entsteht oder gar wie dessen Stoffwechsel funktioniert, ist in keinster Weise Gegenstand der Lehre der Autopoiese, sondern u.a. der Evolutionsbiologie und Genetik. Aber ich wiederhole mich schon wieder.

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.


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