Vermoegensverteilung nach "Net Worth"
Vermögen heisst nicht Geld.
Habe ich auch nicht behauptet.
'Religion des Geldes', damit meine ich das Festhalten an Forderungen gegenueber Schuldnern ohne Ruecksicht auf gesellschaftliche und moralische Verantwortung. Ich denke, das war auch allgemein verstaendlich.
Die Reichsten sind reich, weil sie Aktien von
Unternehmen
haben, welche meist selber verschuldet sind. Oder Grundstücke, die
beliehen sind.
.... und auch Anleihen, welche verbriefte Schulden von Privaten und Staaten darstellen. Nach "Net Worth", bleiben bei den Reichen immer noch gewaltige Vermoegen uebrig, bei Buffet immerhin noch 72 Milliarden Dollar. Selbst wenn man den Buchwert (also abzueglich Schulden und Verbindlichkeiten) ihrer Aktienvermoegen zu Grunde legt, sind sie immer noch steinreich (die Reichen sind also wirklich reich, auch wenn Du sie hier arm machen willst). Irgendjemand anders muss dann auch Schulden angehaeuft haben.
Natürlich haben die Reichsten auch viel Cash, im Verhältnis zum
Vermögen aber relativ
wenig. Der Clou ist, dass die Reichsten gar kein Cash benötigen, denn sie
können jederzeit
Vermögen als Sicherheiten stellen.
Der Hinweis auf Cash ist irrelevant. Es sagt nur was ueber die Liquiditaet aus, aber nichts ueber die Vermoegenslage.
Die Armen sind eben gerade nicht hoch verschuldet sondern
Oh doch, der durschnittliche Ami hat allein $15.000 an Kreditkartenschulden.
die Reichen sind
es, weil sie
Sicherheiten haben.
So ein Quatsch, denn dann waeren ja die Armen reich und die Reichen arm.
Man zaehlt immer noch den "Net Worth", also Sach-, Wertpapier- und sonstige Vermoegen minus Schulden. Das kannst Du alles nachschlagen.
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