Die Schönheit liegt in der grundlegenden, selbstverständlichen Freiwilligkeit des Seins

nemo, Dienstag, 02.06.2015, 18:46 (vor 3879 Tagen) @ Silberengel11603 Views
bearbeitet von nemo, Dienstag, 02.06.2015, 19:07

Deine sozial- romantische Natur-Litanei hier klingt zwar schön, ist aber
an der Realität vorbei

Die Entfremdung ist/war übrigens eindeutig zuerst da, dann kam die
Pädagogik. Alles andere ist Unsinn und erfunden. Den Beweis bist Du immer
noch schuldig.

Ja, wir leben in einer dekadenten, hysterischen, egozentrischen, rechthaberischen,
machtbesessenen, oberflächlichen Gesellschaft, wo jeder permanent eine Lösung
propagiert und andere zu etwas zwingen will. Und sei es nur zu ihrem Glück.
Genau genommen wollen alle Ideologien die Menschen zu ihrem Glück zwingen.
Dabei ist es so einfach. Gib den Menschen einfach genügend Zeit und Raum, um
zu sich selbst zu kommen – möglichst in einer natürlichen Umgebung.
Es braucht keine weiteren Lösungen um zu einer menschlichen Natürlichkeit
zurück zu finden. Die Natürlichkeit ist schon da, man muss sie nur noch wahr-
nehmen und ihr wieder den gebührenden Stellenwert einräumen.

Dazu braucht man auch keine sexuelle Vielfalt und Diversität propagieren.
Spiegelneuronen sind bestimmt tausendmal effektiver als jedes pädagogische
Konzept.

Die emanzipatorische Sexualpädagogik z. B. sieht in der Sexualität eine
wertvolle Fähigkeit. Sie bejaht das Recht von Kindern und Jugendlichen auf
ein Sexualleben und sie versucht, die mit Sexualität verbundenen Ängste
und Schuldgefühle zugunsten der Selbstbestimmung abzubauen. Die
Freizügigkeit des sexuellen Verhaltens wird allerdings dort begrenzt, wo
die Bedürfnisse anderer berührt werden.

Ja, schön ausformulierte und geschliffene Sätze. So wie man es von der Pädagogik
kennt. Aber leider komplett verlogener Käse, der mit ein paar Sätzen von vorne
herein die Autorität und das Recht auf Selbstbestimmung jedes Kindes untergräbt.

Von welcher Normalität sprichst Du?
Die ganze heutige Normalität, welche Du als solche wahrnimmst, entstammt
doch schon aus Lehrgebäuden [[lach]] Du wirst also in Konventionen und
gesellschaftliche Verhältnisse hineingeboren und so entwickelt sich dann
auch Dein kollektives Bewusstsein.

Normalität ist dort, wo Menschen sie selbst sind und es sein dürfen. Zugegeben, das
ist schwer zu finden aber dennoch ist es immer da. Warum lieben Menschen ihre Tiere
so sehr? Und die Natur an sich? Weil es dort Normalität gibt. An dieser Normalität
muss nichts geändert oder verbessert werden, sie ist so wie sie ist, genau richtig
und sie ist sich selbst genug.

Es gibt im Grunde nichts schöneres als die Normalität, wo jeder mit seinen Gefühlen
in Harmonie sein kann und niemand den anderen von irgendetwas überzeugen muss.
Die Schönheit liegt in der grundlegenden, selbstverständlichen Freiwilligkeit des
Seins.

Und zur Norm gehört nun mal auch Diversität. Wohingegen Konformität
überwiegend per Gewalt hergestellt wurde.Es geht um Vielfalt in der
Einheit

Apropos – wie sieht die praktische sexuelle Diversität und Vielfalt eigentlich in
Deinem Alltag aus? Schließlich kann man Kindern schlecht etwas beibringen
wollen, was man selber nicht vorlebt.

Dogmen, Religionen, Ideologien, Schulwissen, Zwang und pädagogische
Lehrgebäude haben wir nun schon ausprobiert und sie haben sich als
untauglich erwiesen.


Untauglich bezogen auf was?

Auf die Normalität.

Sonnige und heterogene Grüße


Diverse, vielfältige Grüße
nemo


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