Männlich und weiblich
Das ist halt konstruierter Unsinn und Polemik.
Möchte Dich gerne, falls Interesse, zu
diesem
posting verweisen, um auf Deine Argumente einzugehen, damit ich
nicht alles doppelt schreiben muss.
Du schreibst:
Es wird den Kinder von kleinauf das ideale Modell Vater, Mutter, Kind eingeprägt und alles andere ist
anormal und darf keinesfalls in Kinder- und Lehrbüchern erscheinen. Diversität ist „pfui“ und bleibt
eine Ausnahmeerscheinung. Und in den Bildungseinrichtungen möge man doch bitte die gesellschaftliche
Norm einhalten.
Das ist konstruierter Unsinn, der allein auf einer Ideologie beruht. Ich habe nirgendwo erlebt,
dass Kindern beigebracht wird, dass sexuelle Diversität als anormal gilt.
Das ideale Modell der Heterosexualität ist auch keine gesellschaftliche Prägung. Es ist vielmehr
das Prinzip der Geschlechtlichkeit, das in der natürlichen Anziehung zwischen männlich und weiblich
begründet ist. Dieses Natur-Prinzip zu ignorieren und als gesellschaftliche Prägung darzustellen ist einfach
nur dumm. Ein besseres Wort fällt mir dazu leider nicht ein. So etwas kann sich nur jemand ausdenken,
der die Welt nicht sieht wie sie ist, sondern sich ein soziales Geschlecht zusammenphantasiert.
Wenn man das natürliche Prinzip der Geschlechtlichkeit, als das anerkennt was es ist, dann kommt
man zu anderen Schlüssen. Dann ist Heterosexualität keineswegs auf die Sexualität reduziert,
sondern beinhaltet das Wesen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Man liebt als Mann die Frau ja
nicht nur wegen ihrer sexuellen Attribute, sondern ihr weibliches Wesen, ihre Eigenschaften
und der weiblichen Energie. Diese Anziehung als etwas soziales zu klassifizieren ist wirklich nur
dumm und Zeichen der völligen Ahnungslosigkeit verkopfter Akademiker, die anscheinend
jedes Gefühl zu sich selbst verloren haben und nun ihr Heil in sozialen Theorien suchen.
In diesem Sinne wäre es sinnvoll Kinder so zu begleiten, dass sie in der Entwicklung ihrer
Männlichkeit und Weiblichkeit unterstützt werden. Wenn die Geschlechtsreife erreicht wurde,
dann werden sie sich sowieso nach ihren Neigungen entwickeln.
Ich komme mir schon fast blöde vor, dass ich hier so etwas schreiben muss. Aber es ist halt
auch bezeichnend für eine verwirrte Gesellschaft, die nicht mehr weiß wo oben und unten ist.
Jetzt sind wir schon da angekommen, wo man sich vehement gegen die Bevormundung von
Pädagogen wehren muss, die unsere Kinder noch lange vor ihrer sexuellen Reife
zur Diversität und Vielfalt umerziehen wollen.
Jeder Idiot kann mehr Freiheit fordern. Und wenn er sein Idiotentum überwinden will
dann fängt er damit am besten bei sich selber an. Der hehre Ansatz Kindern eine
sexuelle Orientierung geben zu wollen, ohne dass diese Kinder ihr eigenes Wesen als
Frau oder als Mann entwickelt haben, ist wirklich abartig. Diese Abartigkeit wird nun
mit lauter fehlgeleiteter Propaganda begründet. Da geht's um gesellschaftliche Normen
die aufgebrochen werden sollen. Das ist schon der Grundirrtum. Denn in der letzten Konsequenz
bedeutet das, dass jedes Kind, das in einer normalen Familie aufwächst, automatisch
falsch geprägt ist, da Vater und Mutter eine Vorbildfunktion haben.
Daran wird schon ersichtlich, was für ein fehlgeleiteter, konstruierter und gefährlicher
Unsinn hier propagiert wird.
Man kann die Menschen darauf aufmerksam machen, dass mehr Toleranz in Bezug
zur Sexualität notwendig ist. Ja – aber bitte nicht im Kindergarten.
Gruß
nemo