Die ewigen Vermittler und Wohlmeinenden hängen mir zum Hals heraus
Hallo Silberengel!
Du schreibst: Eine „sexualfreundliche, körper- und sinnesfrohe" Erziehung von Kindern, welche Erzieher und Eltern vermitteln sollen.
Was ist sexualfreundlich? Was ist körperfroh? Was ist sinnesfroh?
Wer legt fest wann ich mich (oder meine Kind) zu freuen habe oder wann mir (oder meinem Kind) einer „abgehen“ soll?
Gibt es dafür schon eine DIN-Norm?
Warum fühlen sich staatliche Organe verpflichtet in die intimsten Bereiche des Privatlebens ihrer Bürger einzudringen?
Könntest Du abseits aller weichgespülten Formulierungen mir erklären, was das soll?
Zudem leben wir in einer Gesellschaft der Vielfalt, die nun mal da ist, und Eltern und Erzieher die Kinder angemessen begleiten müssen. Dazu gehört auch die Sexualpädagogik.
Aha. Da müssen Klein-Sebastian und Klein-Marie mit 6 oder 7 Jahren wissen, wohin genau der Vati seinen „Rüssel“ in die Mutti steckt, obwohl sie das in diesem Alter noch gar nicht so genau wissen wollen.
Ein Zeichen einer gesunden psychosexuellen Entwicklung des Kindes ist von Anfang an die lustvolle Erkundung aller Teile des Körpers, (ohne die genitale Fixierung vieler Erwachsener!). Sexualpädagogik stößt die Wahrnehmung eigener Grenzen an und lässt Übereinstimmung von Verstand und Gefühl im Kontakt entstehen, lässt die Autonomie wachsen und verhilft eigene und fremde Scham sowie Abgrenzung zu respektieren.
Wie die Zeichen einer gesunden Entwicklung zu deuten sind, sollte man doch besser den Eltern überlassen und nicht einem durch und durch korrupten System, welches nicht einmal in der Lage ist Massenmorde aufzuklären, die Bürger vor dem maßlos gierigen Zugriff der Banker zu schützen, schamlos seine Bürger ausschnüffelt und einem tagtäglich vorschreibt was man zu tun und zu lassen hat.
Wer meint aller Welt unablässig Gutes zu teil werden zu lassen, leidet tatsächlich an einer ausgeprägten Neurose. Hier liegt @RogRog zu 100 % richtig!
Dann erkläre mal mit wissenschaftlichen und empirisch belegten Fakten, wie Kinder in unnatürliche Richtungen gedrängt werden. Gibt es da statistische Untersuchungen?
Permanente Gehirnwäsche führt selbstverständlich in die gewünschten Richtungen, wenn sie lange genug betrieben wird.
Es stellt sich viel mehr die Frage, warum man um jeden Preis diese Richtung ändern will?
Wie viele Verbrechen und Morde gab es denn an gleichgeschlechtlich liebenden Personen, so daß hier zwingend regulative Maßnahmen ergriffen werden müssen?
Und wo die sogenannte Aufklärung hinführen kann, konnte man sehr gut an den Skandalen um die Odenwaldschule erfahren, wo Erzieher über Jahrzehnte ihre Schutzbefohlenen mißbrauchten.
Es ist also ziemlich schräg sich über die Mißbrauchsfälle der Katholischen Kirche auszulassen und dabei die Untiefen der „eigenen Religion“ nonchalant zu übergehen.
Offenbar spielt es keine Rolle, ob Sexualität eingeschränkt/unterdrückt ist oder diese ausgelebt werden kann, wenn man über das Problem Kindesmissbrauch debattiert.
Warum wird dieser Umstand von den „Aufklärern“ nicht zur Kenntnis genommen?
An @nemo schriebst Du noch: Ich werde das Gefühl nicht los, dass es eher die Scham der Erwachsenen ist, die hier in Moral umschlägt und den Zeigefinger erheben lässt? Oder durch Propaganda und Hetzkampagnen produzierte Ängste.
Da halte ich doch glatt mal mein Gefühl dagegen.
Könnte es sein, daß sich die Verfechter dieser neuen Aufklärung eine Brücke für ihre eigenen Vorlieben bauen wollen?
Daher frage ich nochmals. Warum sollen Kinder in einem Alter mit einer Angelegenheit konfrontiert werden, die nachweislich bei denen noch keine wirklich große Rolle spielt?
Wir waren schließlich alle mal klein und wissen aus eigener Erfahrung wann das Thema zum Thema wurde.
Mit 6 oder 7 war das definitiv nicht der Fall.
Fazit:
Jeder mündige Bürger kann ficken, wen er will, aber er oder sie sollen mich nicht ständig mit ihren guten Ratschlägen behelligen, was in dieser Hinsicht richtig und was falsch gedacht oder gemacht wird.
Ich bin es leid, mir von diesem Arschlochs-Staat, für alles, was ich denken und tun oder lassen will, einen Ratschlag oder gar Genehmigung erteilen zu lassen.
mfG
nereus