Es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern ganz viel dazwischen
Hallo RogRog
Link lässt sich nicht aufrufen
Hallo Silberengel,
Hat mich aber nicht überzeugt, nun meinen Standpunkt zu
ändern.
Das war auch gar nicht meine Intention. Meine Intention war
1. aufzuzeigen, dass Wilhelm Reich sich im Grabe umdrehen würde aufgrund
der staatlichen polymorph-perversen "Gesundheits"-Aufklärung. Es gibt hier
im Forum nämlich die Tendenz ihn für den roten Faschismus zu
instrumentalisieren.
Mag sein, dass es da den einen oder anderen Ideologen gibt.
Pauschalisieren führt aber nicht zur Erkenntnis
2. dass das klug dahergeredete Geschwafel Deinerseits nur heiße Luft ist.
Diese Auffassung sei Dir zugestanden. Wir leben ja im Meinungspluralismus.
Heiße Luft kann es schon mal nicht sein, weil ich mir auch ein realitätsnahes Bild gemacht habe.
Diese ganze Hetzpropaganda wird reduziert auf wenige Autoren.
Jedem ist es ja unbenommen, sich zu Themen wie diesem zu Wort zu melden. Das darf mMn allerdings nicht durch Hetzportale und diffamierende Blogeinträge geschehen.
Du hast weder Ahnung von der Forschungshistorie, noch vom Forschungsstand.
Das einzige, was Du bisher drauf hast, sind die Rationalisierungen*, die
multikulturelle Ideologie der BZgA zu wiederholen.
Von Deiner Ahnung hast DU hier auch noch nicht verlautbaren lassen.
Zu dem ist Vielfalt, wie schon gesagt, nicht Ideologie, sondern längst Lebenswirklichkeit.
Das will die BZgA auch.
Nein, die BZgA will ihre faktisch falschen (multi-)kulturellen
Vorstellungen von Sexualität den Kindern durch Erzieher und Eltern
aufdrängen:
Unsinn. Sie greift Themen aus der Lebenswirklichkeit auf.
Eine „sexualfreundliche, körper- und sinnesfrohe"
Erziehung von Kindern, welche Erzieher und Eltern
vermitteln sollen.
Für die pädagogisch korrekte Frauenwelt klingt das sicherlich
herzallerliebst
Lass das mal die mündige Frauenwelt entscheiden. Ich stehe viel in Diskussionen mit den Erzieherinnen und Eltern. Die gehen an das Thema viel differenzierter heran, während Du Dich hier in polarisierenden ideologischen Grabenkämpfen sühlst.
und schön und bunt und vielfältig, nur, um mit Deinen
Worten zu sprechen:
Es klingt nicht so, die Welt IST so. Der neuen Herausforderung kann man sich stellen oder dagegen ideologisch ankämpfen.
Warum muss man etwas vermitteln, was bereits vorhanden
ist und das Vermögen hat sich spontan zu entwickeln? Vermitteln braucht
man nur etwas, was nicht vorhanden ist.
Es geht nicht ums vermitteln sondern ums begleiten und reflektieren, so wie ich hier an @nereus beschrieben habe.
Du beziehst dich hier nur einseitig auf wenige Autoren wie z. B. Helmut Kentler??
Nein, es geht nicht darum die Sexualität sich nach biologischen
Gesetzmäßigkeiten spontan entwickeln zu lassen. Die spontane Bewegung
muss umgebogen, in vermeintlich "aufgeklärte" Bahnen gelenkt, vermittelt,
"sublimiert" werden. Bildung, statt Bindung, am besten so früh wie
möglich, weil das den größtmöglichen Effekt hat (Schaden anrichtet).
Genau anders herum. Es geht darum, Schaden abzuwenden, indem mit Jugendlichen der erlebte Alltag reflektiert wird und ihnen aber auch gleichzeitig andere Werte wie Partnerschaft, Liebe, Bindung etc. zu vermitteln. Man merkt, Du kommst nicht aus dem Schulalltag, da du alle Lehrer und Erzieher hier diffamierst und pauschalisierst. Als ob die alle blöd wären.
Der moderne Ansatz ist wie gesagt: Die Jugendlichen geben die Themen vor - nicht die pädagogisch Tätigen.
Und machen wir uns nichts vor: 70 Prozent der 13-jährigen Jungs und 30 Prozent der Mädchen sehen regelmäßig Pornografie - und haben Fragen dazu.
Mit schön klingenden Worten wurden bisher alle sexualfeindlichen
Haltungen rationalisiert. Darum funktioniert das so gut. Immer zum
vermeintlichen Wohle des Kindes.
Richtig. Darum geht es. Sexualfeindliche Haltungen führen zu einer Gesellschaft, wie sie heute ist.
Warum leben wir denn heute im „Sexolithikum"? Hat das vlt. damit etwas zu tun, dass wir Sexualität zu sehr tabuisiert und verdrängt haben und sich nun Ventile sucht?
Grenzen und Tabus werden doch von der Gesellschaft selbst aufgehoben, allein schon durch das Internet und nicht von den Pädagogen. Hier dürfen wir die Kinder nicht allein lassen.
Das Resultat ist das Zusammentreffen von
extrem identitätsschwachen, verweichlichten Muttersöhnchen und
verunsicherten, viel zu harten Emanzen.
Nein. Ganz im Gegenteil, Sexualpädagogik will Identität stärken. Sexuelle Veranlagung entsteht nicht im pädagogischen Unterricht sondern sie ist da oder nicht.
Homosexualität gibt es solange es Menschen gibt.
Und auch „verweichlichte Muttersöhnchen" gab es schon unabhängig der Sexualpädagogik.
Zudem gibt es nicht DIE harten Emanzen/Feministinnen.Es gibt ganz viele unterschiedliche Strömungen
Schon hier merkt man, dass nicht ich sondern DU etwas beliebiges daher fabulierst.
Mit „Fakten" hat das wenig zu tun.
Gruß und wieder weg
RogRog
Sonnige Grüße noch hinterher
Rationalisierung = Psychologischer Abwehrmechanismus, um dem Fühlen,
Denken und Handeln, das durch unbewusste Motive gesteuert wird,
nachträglich einen rationalen Sinn zu geben.
Hast DU schön auswendig gelernt.
Das kann zwar so sein, MUSS aber nicht.
Es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern ganz viel dazwischen. Hoffe, dass auch DU irgendwann zu der Erkenntnis gelangst ![[[top]]](images/smilies/top.gif)