Kindliche Sexualität ist Unsinn?? Einfalt statt Vielfalt

Silberengel, Donnerstag, 28.05.2015, 19:25 (vor 3884 Tagen) @ nemo12801 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.05.2015, 19:28

Das ist völlig praxisfern. Kinder beschäftigen sich von selbst mit

ihrer Sexualität. Du hast den Begriff Sexualität immer noch nicht
ganzheitlich erfasst und reduzierst ihn immer noch auf die Genitalien. Du kommst

offensichtlich aus Deinem (mit Vorurteil behafteten) Denkgefängnis

nicht heraus.

Erst soll man die Kinder vor der Verdrängung ihrer Sexualität
schützen.

Es geht darum, dass sie sich möglichst frei und ungestört entwickeln kann.

Dann sollen gesellschaftliche Tabus aufgebrochen werden.

Richtig.

Jetzt möchtest Du die Kinder vor der Porno-Kultur schützen.

Sie immer mehr überflüssig machen.

Dann sind die Eltern mit der Vielfalt der Gesellschaft überfordert.

Richtig

Das alles ist einfach lächerlich.

Für Dich vielleicht. Für die Kinder nicht. Die wollen sich gesund entwickeln und haben ein Recht dazu, dass wir sie angemessen begleiten, ohne dass wir sie mit der katholischen Moral bedrängen.
(Geschlechtsteile sind pfui).

Man könnte es mit dem Wort „Liebe“ zusammenfassen.

Oh ein Wort was alles und auch nichts sagt. Die Odenwaldlehrer wollten auch Liebe.
Es gibt auch noch heute Väter, die ihre Kinder missbraucht haben und ihnen Liebesbriefe aus dem Knast schreiben.

Bis zur Geschlechtsreife gibt es halt nur Liebe, Sympathie, Freundschaft
usw.

Nein nicht NUR.

Kindliche Sexualität ist Unsinn. Das ist an sich schon ein künstliches
Konstrukt,

[[euklid]] Jetzt wird es amüsant. Ach so, was war noch mal deine Definition von Sexualität?
Etwa schon wieder die Reduzierung auf die Genitalien und Geschlechtsverkehr?
Gähn. Wie oft denn noch:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=19576

fern jeder Realität. Da werden Dinge miteinander gleichgesetzt, die
nichts miteinander zu tun haben.

Das Wort Sex bedeutet nun mal Geschlecht und Sexualität ist der Umgang
mit der Geschlechtlichkeit. Das bedeutet eben Sex haben.

Das ist Deine einfältige Definition.

Gefühle mit Sexualität bzw. Lust gleichzusetzen ist halt schon ein
Denkfehler.
Gefühle sind schon immer da, während sich der Geschlechtstrieb, die Lust
und die sexuelle Identität erst mit dem Körper entwickeln. Und dafür
braucht kein Mensch irgendeine Unterstützung/Förderung/Begleitung oder was auch

Doch. Hatte ich begründet, aber ohne Antwort. Nur einfach Nein sagen, reicht nicht, außer Dir vielleicht.

Aber genau dieses „selber entdecken“ und „erwerben“ wird nun durch
staatliche Programme kontrolliert.

Auch das hatte ich widerlegt.

Die Gründe, die Du für diese Maßnahmen anführst sind fadenscheinig
und irreal.

Nein. Alle fundiert und sachlich begründet. Hingegen waren Deine Argumente einfach daher geredet. Einfach mal meine Beiträge mit Deinen vergleichen.

Lauter Vermutungen und konstruierte Verzerrungen, wo
abwechselnd den Kindern, den Eltern, dem Staat, der Porno Industrie
und der Gesellschaft irgendein Einfluss untergeschoben wird, der diese
Maßnahmen rechtfertigen soll.

Nope
http://sexualpaedagogik-demel.ch/fileadmin/user_upload/pdf/Braucht_Sexualitaet_Paedagog...

Das riecht nach lupenreiner, hundertprozentiger Ideologie.
Gruß
nemo

Nein. Definition Ideologie: Lehre von der Idee bzw. Vorstellung, die einen hohen Anspruch auf Wahrheit erhebt und die für abweichende Lehrmeinungen kaum noch offen ist.

Erziehungswissenschaft hingegen arbeitet kritisch-emanzipatorisch, genau das Gegenteil von Ideologie. Sie passt sich ständig dem Wandel der Gesellschaft an, stellt Fragen an die Umwelt und versucht neue Lösungen zu finden.
Ideologisch ist zum Beispiel die katholische Erziehung oder Waldorfpädagogik. Oder wenn DU sagst, mir reicht allein mein Verstand.

Die Entwicklung der Ideologiekritik hat auch in der Erziehungswissenschaft zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber gesellschaftlich bedingten pädagogischen Vorurteilen geführt. Jede pädagogische Theorie, die auf dem heute erreichbaren Reflexionsniveau entwickelt werden soll, muß von einer Besinnung auf mögliche ideologische Momente begleitet sein. Es geht darum, unsere Sprache und unsere Gedanken der Erkenntnis der pädagogischen Wirklichkeit ohne Ideologien immer besser anzuschmiegen

http://www.peterlang.com/detail/buch/15241/5/30620/

Sonnige Grüße


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