Anmerkungen
Hallo Hinterbänkler,
Alles richtig, aber eben nur vordergründig auf der Ebene der 'Kritiker'.
Man könnte es auch rationalisierte Angst vor dem Unbekannten nennen.
'so alt, wie die Menschheitsgeschichte selbst' - Wer hat denn da die
Versuche gemacht? Und etwa unter fachkundiger und erfahrener Begleitung?
Ich gehe davon aus, dass es meistens ein Schamane, eine "Hexe" (im Sinne von Kräuterkundige), ein Wettermacher oder eine andere Person war, welche (durch eigene Erfahrungen/Schicksal bedingt) über eine Landkarte des zu betretenden Gebietes verfügte.
Nein, alle Versuche sind zunächst meist Selbstversuche (auch Albert
Hoffmann).
Hoffmann hatte zunächst keine Ahnung, was er da entdeckt hatte und in welche Dimensionen er im Selbstversuch vorstieß. Ich halte dieses Beispiel nicht für repräsentativ.
Wie kommt ein von allein Mensch darauf, die richtige Pflanze i.V.m. der angemessenen physischen und psychischen Vorbereitung in der richtigen Dosierung zu konsumieren? Woher hat er das Rezept, falls eine vorherige Zubereitung nötig ist, um die wirksamen Alkaloide herauszulösen?
Massenhafte Versuche sind massenhafte Selbstversuche. Das ist
niemals zu verachten. Aus solchen gesammelten Erfahrungen entsteht die
sogenannte Fachkunde, die dann neben den positiven Wirkungen auch
Fehlentwicklungen feststellen darf.
Zustimmung. Selbstverständlich sind es (nur und ausschließlich) die praktischen Erfahrungen, welche auf diesem Gebiet zur Fachkunde (und Selbsterkenntnis) führen.
Mein Statement zielte darauf ab, dass ohne geeingnete Vor- und Nachbereitung die Chance ungleich höher ist, danach verwirrter dazustehen, als vorher.
Auch ohne Begrifflichkeiten, wie Schamane, Guide, Führer, Begleiter, Reiseleiter... zu verwenden, sehe ich die Anwesenheit von einer wie auch immer praktisch (selbst)geschulten Person als sehr hilfreich an. Ja, es geht auch ohne und auf diesem Weg wird man in viele Illusionsfallen tappen, die bereits millionenmal vor einem zugeschnappt sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Fachkunde - sind grundsätzlich auch
subjektive Perspektiven (siehe beispielhaft diesen gesamten Thread), wie
sie auch jeder der massenhaften Selbstversuchler hat.Im Debitismus wird jeglicher Versuch der Emanzipation aus der Sklavenrolle
analysiert und dann Vorlagen gesucht, um dies zu unterbinden.
Ich habe dieses Thema bewusst herausgehalten. Selbstverständlich haben herrschende Institutionen die von diesen Substanzen ausgehende Gefahr für ihren Herrschaftsanspruch erkannt. Selbstverständlich sind es in erster Linie politische Gründe hinter der Prohibition. Mit diesem Fakt braucht man aber niemanden zu belästigen, der nicht über Selbsterfahrungen verfügt.
Und bevor wir auch hier wieder eine ewig lange Diskussion von Praktikern vs. intellekt- und moralgesteuerten Theoretikern haben, verkürzte ich etwas. Die richtigen Leute verstehen mich trotzdem, während die Gegner keine Angriffsfläche finden.
Man wünscht, es gäbe unter den von Dir so genannten 'Kritikern'
überhaupt einen Funken von Erkenntnis bzw. Selbsterkenntnis über die
debitistischen Gesamtzusammenhänge.
So ist es. Aber wenn ich selbige angstgesteuerte Kleingeister nenne würde, kämen sie alle an, wie die dressierten Äffchen, um mich kollektiv mit Kot zu bewerfen. Und mir fehlt gerade Geduld und Muße, um mich mich mit 1001 Einwand auseinanderzusetzen und im Detail zu darzulegen, was der "Kritiker" nicht hören will und deshalb geduldig übergehen und aussitzen wird.
Wie schon mal gesagt: Sieh's doch positiv
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Ich persönlich komme damit klar, das manche zu sehen bereit sind und andere unter allerlei Ausreden eben nicht.
Danke und Gruß
Hinterbänkler
Ebenso,
Positiv.