Wenn er mit dem polymorph-perversen Marcuse in eine Schublade gesteckt wird, auf jeden Fall!

Leserzuschrift, Mittwoch, 27.05.2015, 20:19 (vor 3885 Tagen) @ Silberengel13509 Views

Hallo Silberengel,

wenn ich so Deinen Beitrag lese, klingen Deine Worte intellektuell, informiert, alles in Betracht ziehend und damit ausgeglichen. Einziges Problem: Es ist so gut wie alles falsch. Wilhelm Reich würde sich im Grabe umdrehen. Du siehst, ich bin eher so von der direkten Art und nehme kein Blatt vor den Mund. Nur mal nebenbei, falls Du mich nicht kennst.

Entweder Du hast Reich nicht ausreichend studiert oder Du hast ihn nicht verstanden. Marcuse wollte die Sexualität für politische Zwecke instrumentalisieren, um Widerstand gegen die kapitalistische Gesellschaft zu mobilisieren. Reich wollte die sexuelle Entwicklung der Kinder von den moralischen, ethischen, religiösen, kulturellen und politischen charakterlichen Haltungen der Eltern, Erzieher und Ärzte befreien, rein aus sexualhygienischen Erwägungen. Er wollte, dass sich die Sexualität auf natürliche Weise, also nach biologischen und nicht nach politischen Gesetzmäßigkeiten entwickeln kann.

Mit liberaler, polymorph-perverser Aufklärung im Sinne des BZgA und Marcuses, bei der die heterosexuelle, genitale Sexualität auf eine Möglichkeit unter vielen seine Sexualität "auszuleben" degradiert ist, hat das Ganze selbstverständlich nichts zu tun. Tatsächlich haben die Katholiken recht: Die liberal-perverse "Aufklärung" ist darauf ausgerichtet die Kinder und Jugendlichen in bestimmte unnatürliche Richtungen zu drängen, die, wenn man die empirischen Fakten sprechen lässt, mit Psychopathologie einhergehen. Wird darüber auch aufgeklärt? Nein. Von der Rolle der Liebe in dieser Art von Aufklärung will ich gar nicht erst anfangen. Ein relativistisches Verbrechen an den Kindern. Lasst doch endlich mal Eure Finger von ihnen und klärt Euch zunächst erstmal selber über Eure ganz persönliche Neurose auf!

Gruß
RogRog


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