Pädagogische Wissenschaft ist eine Reflexionswissenschaft und Handlungswissenschaft, keine Bevormundung
Hallo Silberengel!
Du schreibst: Das sind alles polemische Fragen.
Sicher etwas überspitzt formuliert aber berechtigt.
Nein, da Dir diese Fragen zuvor schon beantwortet wurden, von daher nicht berechtigt.
Es ist unhöflich und respektlos, Fragen zu stellen, obwohl man weiß, das im vorherigen Beitrag dazu schon etwas gesagt wurde. Ich gehe ja auch auf Deine Antworten ein und berücksichtige jedes einzelne Argument.
Erzieherinnen wissen, was hiermit gemeint ist. Hier empfehle ich
einfach mal, in die Erzieherforen hineinzulesen oder die Erziehergruppen
bei Facebook.Nein. Ich werde weder Erzieherinnen befragen, noch werde ich mich in
Erzieherforen begeben. Ich nutze einfach meinen Verstand.
Nur der eigene Verstand reicht nicht, da dieser doch eher von Vorurteilen beherrscht ist. Wer nicht fragt oder dekonstruiert, ist/bleibt „dumm". ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Ich trete pauschalen Anfeindungen gegen eine moderne Sexualpädagogik
ausdrücklich entgegen.Und ich wehre mich dagegen, von einer wohlmeinenden „Gedankenmafia“
dauerhaft bequatscht werden, was richtig und was falsch ist.
Das steht Dir ja auch zu. Der pädagogischen Forschung haben wir aber sehr viel zu verdanken, sie darf sich aber aus dem praktischen Leben nicht isolieren.
Sie ist eine Reflexionswissenschaft und auch Handlungswissenschaft.
Grenzachtende(!!) moderne Sexualpädagogik ist sehr wichtig für den
verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit Beziehung und
Sexualität, für die Vermeidung von sexueller Gewalt und ein offenes und
tolerantes Miteinander, das sich an heutigen Lebenswelten orientiert.Aha, und das muß man schon den Sechsjährigen erklären!
Was soll diese polemische Frage wieder? Kannst DU auch vernünftig diskutieren?
Ich hatte Dir genau erläutert und anhand von verlinkten Beispielen aufgezeigt, dass es hier nicht
um eine aufdringliches Erklären geht sondern um ein Begleiten.
Der moderne Ansatz ist: Die Jugendlichen geben die Themen vor - nicht
die pädagogisch Tätigen.Nein, da wird etwas von oben aufgesetzt.
Der sogenannte Bedarf wird künstlich erzeugt.
Das scheint nur so. Das frühkindliche Bildungsprogramm zum Beispiel entstand durch zahlreiche Erfahrungen und Befragungen aus zahlreichen Einrichtungen in Zusammenarbeit mit Erziehern, Psychologen, Eltern etc. Also rein handlungsorientiert.
Theorie und Praxis sind nach der „Luhmannschen Systemtheorie" nur schwer miteinander zu vereinbaren. Das System der Wissenschaft begründet sich an der Wahrheit, jedoch das System der sozialen Arbeit sowie der Profession orientieren sich an der Wirksamkeit und Effizienz ihrer Arbeit.
Gegenstand sozialer Arbeit ist nach Staub-Bernasconi das „soziale Problem“. Für sie ist „das Problem“ der Zustand, nach dem Menschen suchen um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Damit ist der Zustand gemeint, indem ein Mensch sich befindet, wenn er nicht weiß, wie er seine Begierden befriedigen und seine Ressourcen richtig ausschöpfen soll.
Um Bedürfnisse zu befriedigen, brauchen die Menschen einander. Die persönlichen Wünsche kennen fast keine Grenzen. Das soziale System jedoch besitzt nur eine begrenzte Fähigkeit die Bedürfnisse des Einzelnen umzusetzen. Die Befriedigung aller Begierden ist somit kaum realisierbar und von Machtstrukturen abhängig. Diese Hindernisse stellen das soziale Problem als Gegenstand der sozialen Arbeit dar.
Beschrieben am Beispiel Mensch sind wir Mitglieder einer sozialen Gesellschaft mit Bedürfnissen, Trieben, Emotionen und Empfindungen, die uns zu Verhalten motivieren, unsere Wünsche zu befriedigen. Um diesen Bedürfnissen nachzugehen, müssen Menschen auf der Suche nach Lösungen im sozialen System kooperieren oder Konflikte eingehen. Das bedeutet, dass sich der Mensch sich entweder am Ganzen anpassen muss oder gegen die gesellschaftliche Normstruktur handelt.
http://www.grin.com/de/e-book/93575/handlungstheorien-im-ueberblick
Welcher Bedarf wird hier nun künstlich erzeugt?
Ich konnte Dir auch hier darstellen, dass der Bedarf da ist, bevor die Pädagogik ansetzt. Pädagogische Forschung REagiert nur auf gesellschaftlichen Wandel und Herausforderungen. Sie analysiert Probleme, sammelt Erfahrungen und wertet sie aus und versucht, präventive Lösungen zu finden und vorzuschlagen.
Und machen wir uns nichts vor: 70 Prozent der 13-jährigen Jungs und
30 Prozent der Mädchen sehen regelmäßig Pornografie - und haben Fragen
dazu.Na und?
Die „Schmuddelheftchen“ gab es früher auch und auch die
unbeantworteten Fragen.
Nein, früher gab es Dr. Sommer. Und richtig, es gab durchaus auch Pornographie aber nicht in dieser Fülle und dem Ausmaß wie im Internet.
Du magst es ja gerne sinnvoll halten, die Aufklärung diesen Heftchen zu überlassen.
Zudem verkennst Du unsere heutige teilweise emotional verkümmerte und „charakterlich verpanzerte" Gesellschaft aus jener Generation stammend, weil alles sexuelle pfui war oder irgendwie beschämend
Durch präventive Information und Aufklärung, durch Förderung von Kompetenzen und Eigenschaften sollen Menschen ja befähigt werden, eigen- wie auch partnerverantwortlich ihre individuelle Sexualität zu entdecken, zu entwickeln und zu leben.
Zudem sollen vor allem aber auch die Beziehungen zwischen den Menschen thematisiert werden sowie ethische und moralische Komponenten in die Arbeit einbezogen werden.
Das wurde bei vielen versäumt, und wurde/wird auch aus dem Elternhaus nicht unbedingt vermittelt.
Es wurde weder Offenheit, Akzeptanz und Toleranz unterschiedlicher Werte und Normen wie Lebensstile vermittelt –weshalb wir heute in Teilen immer noch eine feindliche und ausgrenzende Gesellschaft sind, aber durch die Pädagogik sich schon einiges zum besseren verändert hat – noch wurde Erlebensfähigkeit, Erfahrung von Körpergefühl, Gestaltung von Nähe und Zärtlichkeit, Erkennen sexueller Bedürfnisse und dessen Wertschätzung thematisiert.
Nochmal: Die „Übersexualisierung", Diskriminierung von sexuellen Randgruppen etc. entstand vor der modernen Sexualpädagogik und nicht DURCH sie. Wir dürfen unsere Kinder nicht allein diesen Medien überlassen.
Nur fiel damals noch keinem Weltverbesserer ein, die Probleme der
13-jährigen auf die Sechsjährigen herunterzubrechen.
Weil das auch Unsinn ist. Das hatte ich schon begründet. Nur du kannst es nicht begründen. Du behauptest nur ständig etwas.
Da wurde auch noch nicht am örtlichen Discounter dafür geworben, daß es
die Oma viel lieber mit Gummi macht.
Hat nicht mit Sexualpädagogik zu tun.
Warum leben wir denn heute im „Sexolithikum"?
Ich weiß nicht, wo Du wohnst, ich lebe in Deutschland und den Begriff
„Sexolithikum" habe ich noch nie zuvor gehört.
Tja, man lernt immer etwas neues.
Hat das vlt. damit etwas zu tun, dass wir Sexualität zu sehr
tabuisiert und verdrängt haben und sich nun Ventile sucht?Wo platzt denn da die Leitung und wo fallen die Horden von frustrierten
Tabuisierten über das Land?
Augen auf.
Wenn überhaupt die Aggressivität in jeglicher Hinsicht zugenommen hat,
dann hat das viel mehr mit der antiautoritären Erziehung zu tun, die
meint, es gäbe keine Grenzen und der Pudels Kern läge in absoluter
Selbstverwirklichung.
Na also. Und das Ziel von Sexualpädagogik ist u.a. die Selbstverwirklichung.
Erfahrung von Körpergefühl, Gestaltung von Nähe und Zärtlichkeit, Erkennen sexueller Bedürfnisse und dessen Wertschätzung etc..
Weiterhin haben viele männliche Ausländer erkannt, daß die deutsche
Gutmenschen-Ideologie einen Freifahrtschein erteilt für ungebührliches
Benehmen.
Aha, was ausländische Männer alles so erkennen.
Nun streust Du hier wieder neue Nebelkerzen rein.
Wie schrieb die zwangsverstorbene Richterin Kirsten Heisig in ihrem Buch,
als sie den jugendlichen Vergewaltiger nach seinen Motiven befragte?
Zu Hause hätte ich das nicht gemacht, da hätten sie mir den Schwanz
abgeschnitten.
Erkenne den Zusammenhang jetzt nicht. Du konstruierst wieder etwas, was nichts mit Sexualpädagogik zu tun hat.
Dieser eine Satz erklärt mehr über das geistige Klima in Absurdistan als
5 Studien zum Thema.
Erklärt gar nichts. Er bestätigt nur deine reduzierten Gedanken zu diesem Thema. Einfalt statt Vielfalt.
Grenzen und Tabus werden doch von der Gesellschaft selbst aufgehoben,
allein schon durch das Internet, und nicht von den Pädagogen. Hier dürfen
wir die Kinder nicht allein lassen.Alles zum Wohle des Kindes, schon klar.
Deswegen hat man auch vor Jahren nicht den Kinder-Porno Ring zerschlagen
und dessen Geschäfte unterbunden, sondern man hat viel lieber 20 Millionen
Kreditkarten vorsorglich überprüft.
Tolles Argument. Warum entsteht den Kinderpornografie? Weil es Konsumenten dafür gibt. Und warum gibt es die? Nun scharf nachdenken, was ich alles geschrieben habe.
Zudem geben pädagogische Wissenschaftler nur methodische Anregungen
auf wissenschaftlicher Basis.Wissenschaftlich war auch mal die Rassenkunde – daher besagt
Wissenschaft erst einmal überhaupt nichts.
Das habe ich so auch nicht behauptet.
Das findet alles praxisnah in Zusammenarbeit mit den
pädagogischen Fachkräften und letztlich auch den Eltern statt,
die wiederum partnerschaftlich mit den Erzieherinnen der
Einrichtung kooperieren. Da hat sich viel geändert in den
Strukturen. Pädagogische Wissenschaft orientiert sich heute an der Praxis
und der Lebenswelt.Gut gelernt in der Power-Point Präsentation.
Man kann den Wänstern aber auch um jeden Preis etwas einreden wollen,
nicht wahr?
Nein, das ist überprüfbare Realität. Sie ist interdisziplinär und handlungsbezogen
Überall bilden sich Netzwerke. Es gibt keine „isolierte Erziehungswissenschaft"
http://www.sexualpaedagogik.at/fileadmin/user_upload/LEHRGANG_2015.pdf
http://www.weiterbildungsinitiative.de/aktuelles/news/detailseite/data/wiff-und-netzwer...
Praxisnah, Fachkraft, partnerschaftlich und Lebenswelt.
Das hört der Vertriebler gern, so positiv wird das Produkt beworben.
Sehr intelligentes Argument
Studien zeigen, es sind vor allem Menschen, welche die Männlichkeit
oder die Mittelschicht in Gefahr sehen, weil ihr Berufs- und Privatleben
gefühlt unsicherer und unplanbarer geworden ist. Diese Ängste werden
aufgegriffen, als polemische Stimmungsmacher benutzt und geschürt von
Vertretern aus ganz unterschiedlichen politischen Lagern: Linke,
Konservative und Rechtsextreme sind darunter.Na klar, ganz ohne Adolf geht kein neumodischer Schwachsinn mehr über die
Bühne.
Diese Phänomen ist besonders unter Pegida-Anhängern zu entdecken. Es sind diffuse Ängste, welche man dann diffamierend und pauschalisierend auf ein bestimmtes Feindbild kanalisiert. Man fühlt sich eingekreist, in seiner Identität bedroht. Alles verständlich in unserer komplexen anonymen und pluralen Massengesellschaft. Die Konturen und Werte verschwimmen.
Doch die Sexualpädagogik ist hier mitnichten der Feind. Hier redest Du Dir etwas ein.
Und ich hatte ja zugegeben, dass hier einige Sexualpädagogen grenzen überschritten haben mit ihren methodischen Empfehlungen. Doch diese ganze Hysterie darum ist von bestimmten Gruppen künstlich erzeugt
Zum Beispiel wird bei „dekonstruktivistischer Sexualpädagogik" von
gezielter Verwirrung gefaselt.
Dabei ist es anders herum: Das heutige Lebensumfeld ist oftmals verwirrend
für Kinder und Jugendliche. Es geht also darum, die Jugendlichen zu
ENTwirren, indem man die Themen aus der Umwelt (die man nun mal nicht
wegkonstruieren kann, es sei denn man wandert aus) aufgreift und
reflektiert.Wen hier irgendjemand „entwirrt“ werden muß, dann bist es ganz
alleine Du!
Du laberst Probleme herbei, die nicht wirklich welche sind
Nur weil DU sie nicht erkennst, heißt es nicht, dass sie nicht da sind. Vielleicht lest Du ja irgendwo in einem Dorf.
verbarrikadierst Dich hinter Studien so ähnlich wie die Sprachforscher,
die meinten die deutsche Sprache vereinfachen zu müssen, bis am Ende
überhaupt keiner mehr wußte und weiß, wie was geschrieben wird.
Nein, ich verbarrikadiere mich gerade nicht, sondern erkenne die Welt mit offenen Augen.
Ich denke, ich habe auch mehr Praxiserfahrung.
Was verstehst Du unter System?
Unter System verstehe ich eine aufgezwungene Fremdherrschaft die sich wie
ein stinkiger Rauch in alle gesellschaftlichen Ebenen ausbreitet und meint
auch noch in die Unterwäsche und Gehirne der Schlafschafe schauen zu
müssen, damit das SYSTEM auch wirklich reibungsfrei funktioniert.
Und die willigen Helfer solcher Trainingsstunden nenne ich Systemlinge.
Nein. System heißt nicht nur Herrschaft. Schon das ist eine sehr eingeengte Sichtweise. Bitte über Systeme lesen (Auch Niclas Luhmann zu empfehlen).
Sexualpädagogik ist keine Herrschaftsveranstaltung sondern eine Antwort auf das System.
Wie schon gesagt, arbeiten die wissenschaftlichen pädagogischen
Institute alle praxisnah zusammen mit den Erziehern und Eltern. Hier fehlt
Dir anscheinend der Einblick in die alltägliche Praxis.Keine Sorge.
Habe wenigstens 2 Pädagogen und 2 Krankenpfleger in der Verwandtschaft,
die mir immer wieder vom alltäglichen Wahnsinn berichten.
Du hast noch nie in Einrichtungen gearbeitet. Zwei Pädagogen in der Nachbarschaft ( falls sie überhaupt existieren) reichen nicht, um sich ein umfassendes Bild zu machen.
Seltsamerweise gehört aber die künstlichen Vaginas und Penisse noch
nicht zum Repertoire. Frage aber beim nächsten Grillen nochmals genauer
nach.
Das sind wie gesagt nur methodische Vorschläge, auf die Erzieher zurückgreifen dürfen und nicht müssen. Diese künstlichen Vaginas und Penisse schaden Kindern überhaupt nicht. So ein Stuss aber auch. Kinder gehen damit ganz unverkrampft und spielerisch um. Es sind die Erwachsenen, die dieses Thema mit ihrem eigenen Scham und Ängste belasten, welche sie aus ihrer Kindheit verinnerlicht haben.
Ich wollte hier nur eine Gegenperspektive darstellen und aufzeigen,
dass eure Argumente mehr konstruiert sind als alles andere.Du kannst denken was Du willst, das steht Dir völlig frei.
Aber denke bitte nicht für Andere, die das selbst ganz gut können.
Erziehungswissenschaft ist immer ein gemeinsames interdisziplinäres Denken. Alles andere ist von Dir unwissentlicht ( oder bewusst?) konstruiert.
Hast Du da Forschungen betrieben, wieviel Kinder homosexuell o.ä.
wurden, weil man mit ihnen das Thema sexuelle Vielfalt behandelt hat?
Selbst Kinder aus lesbischen Partnerschaften entwickeln sich normal, wie
man heute weiß. Und dazu gibt es Forschungen.Hauptsache es wird geforscht.
Wenn gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein Kind aus dem Heim
„retten“, dann habe ich damit kein Problem, denn ein Zuhause kann nun
mal durch keinen Heimplatz ersetzt werden.
Ich wehre mich aber dagegen, wenn die Minderheit zur Majorität erklärt
wird und die Mehrheit sich den geistigen Verrenkungen der Minderheiten zu
unterwerfen hat.
Was nachweislich nicht der Fall ist bei der Erziehungswissenschaft.
Wie kommst Du auf diesen sorry ich nenne es Stuss?
Stuss?
Hast Du nicht gerade in x-facher Form beschrieben, was alles verkehrt
läuft, welche Gefahren lauern und wie fürchterlich rückständig die
Sexualität gelebt wird?
Und nun leugnest Du die neue Richtungsvorgabe – aktiv auf kleine Kinder
einzuwirken - zu der Du Dich doch gerade berufen fühlst und diese wie
Sauerbier an die Leute zu bringen?
Stuss bezog sich auf deine Aussage, die ich so verstanden habe, dass KInder sexuell manipuliert werden, was aber wie gesagt Stuss ist.
Dann war es ein Missverständnis
Es geht nicht um Morde, sondern generell um Diskriminierung und
Ausgrenzung von Minderheiten und um einen reflektierten Umgang.Wo wird denn heute noch groß diskriminiert?
Man wird doch schon bestraft wenn man in der Stellenanzeige männlich und
weiblich unterscheidet.
Augen auf.
Wenn man da nicht früh genug in der Erziehung ansetzt, und den
Kindern nicht vermittelt, dass die Welt nicht nur schwarz-weiß ist, dann
wissen wir ja was dabei herauskommt.Was kommt denn dabei heraus?
Wie viele Psychopathen laufen denn über Land um die nächste
Massenvergewaltigung zu organisieren?
Psychopaten sind nicht nur Vergewaltiger. gab es doch vor kurzem erst die Diskussion von @Beo
Wir wollen ja gerade raus aus diesen stereotypen und polarisierenden
Denkmustern, welche Du hier vermittelst und die Menschen dazu zu erziehen,
mit Vielfalt ohne Angst umgehen zu können und trotzdem ihre Identität zu
bewahren.Du willst eine Botschaft Deiner „Genossen und Genossinnen “ unters
Volk bringen.
Du willst aus irgendetwas heraus und die Welt von einer Geißel befreien,
die es in diesem Fall überhaupt nicht gibt, welche Du anderen aber
permanent einzureden versuchst.
Doch die gibt es. Wie gesagt: Augen auf und Scheuklappen hoch
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/158221/index.html
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Diskriminierung-von-Homose...
Es geht weder um das eine noch das andere Extrem. WAS sollen wir also
zur Kenntnis nehmen?Worum geht es denn dann überhaupt?
Geht es nur um Deine Weltsicht, die überall vor unterdrückter Lust
geifernde Kerle sieht, die auf das nächste Opfer warten (weil sie zu
tabusiert erzogen wurden)
Wo habe ich das behauptet? Meine Argumentation war viel differenzierter und umfassender.
oder geht es um die lieben Kleinen, die dringend
beschützt werden müssen, aber weder die Pornoseite aufrufen können noch
den Code vom Papa knacken konnten, weil sie schlichtweg keine Ahnung davon
haben.
Wie gesagt, es ging um die Sechsjährigen!
Richtig. Und was soll da sein?
Da hast du entweder a) ein schlechtes Kindheitsgedächtnis oder b)
musstest Du deine Bedürfnisse unterdrücken. Zu was letzteres führen
kann, sehen wir an unserer heutigen Gesellschaft.Ja, ich habe mich mit 8 Jahren mit dem Nachbarskind in die Wolle gekriegt,
weil ich meinte die Kinder kämen vom Küssen und die Gegenseite das
verneinte. Woher sie wirklich kamen, oder besser, wie sie im Detail gemacht werden,
wußte er aber auch nicht.
Seit diesem traumatischen Erlebnis sitze ich wegen 12-facher
Vergewaltigung im Knast und schreibe gelangweilt Briefe in irgendwelchen
Foren.
Darum ging es gar nicht. Du hast meine Argumente überhaupt nicht verstanden. Zum Thema Sexualpädagogik in der Vorschule/Kita ging es um viel mehr.
Zu was hat Letzteres (siehe Dein Text) in unserer Gesellschaft konkret
geführt? Bitte benenne die konkreten Probleme, die Kriminalstatistik oder die
Gerichtsurteile.
Es geht nicht NUR um Kriminalität (z. B. Konsum von Kinderpornografie, wohinter auch sexuelle Entwicklungsstörungen liegen). Es geht wie gesagt auch um Diskriminierung, Mobbing und auch psychischer Gewalt. (siehe oben meine links). Es geht um Mangel, wie mangelndes Selbstbewusstsein/Selbstsicherheit und mangelndes Körpergefühl/ positives Gefühl zum eigenen Körper verbunden mit mangelnder Empathie, mangelnde Vorstellungen von gelebter Lust und Sexualität, es geht um die Reflexion eigener Unzulänglichkeiten usw. usf.
Es geht auch um Verdrängung von Sexualität, dessen Auswirkungen hier sehr gut beschrieben werden
http://www.diegoldenezeit-schrift.com/Archiv/2010/04/?show=Sex#sex
Das alles kann man verhindern mit der richtigen pädagogischen Begleitung, wo unsere Gesellschaft und Familien mitunter auch versagen.
Auch damit kann ich wenig anfangen. Pädagogische Wissenschaft gibt
wie gesagt Empfehlungen, in der angewandten Methodik haben die Lehrer und
KITA-Erzierher letztlich das Sagen. Das sind alles demokratische Prozesse.
Demokratisch wurde auch Adolf Hitler gewählt.
Wieder ein sehr intelligentes Argument.
Ich belasse es jetzt dabei. Wir drehen uns im Kreis. Ich wollte Dir und den Mitlesern nur ein Angebot machen, Perspektiven zu erweitern. Mehr als einladen dazu kann ich nicht.
Sonnige Grüße zurück,
nereus
Frühsommerliche Grüße und Danke fürs Gespräch.
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