Du willst als Ex-DDRler beharrlich Deine Vorurteile füttern, um Dein Trauma zu verarbeiten? Hallo Eduard Schnitzler
Hallo Silberengel!
Es kam wie es kommen mußte.
Ein verbaler Schlagabtausch mutiert zum Monster-Thread, der nicht mehr
bewältigt werden kann.
Hallöle
Was heißt bewältigen? Entweder gibt es einen Meinungskonsens oder halt nicht.
Auch das Austauschen kontroverser Meinungen kann konstruktiv sein.
Du schreibst: .. als ich Dich bat, die frühpädagogischen
Bildungsprogramme zu lesen, um zu erkennen, dass das demokratische und
KEINE autoritären oder ideologischen Prozesse sind, die dahinter stehen -
sondern Du vertraust hier ganz allein auf Deinen eigenen Verstand[sic] und
somit ergo auf Dein begrenztes Wissen und subjektiven Erfahrungen und
Dogmen, Bewertungen und Vorurteile ..Ich habe ca. 28 Jahre in der DDR gelebt und lebe nun ca. 27 Jahre im
gemeinsamen Deutschland. Zu Demokratie und ideologischen Prozessen kann ich
Dir eine ganze Menge mitteilen.
Anscheinend nicht, da DU pauschalisierst.
Du kannst nicht genau differenzieren, wo es mehr demokratische Prozesse gibt und wo weniger.
Du teilst mit ständig nur Deine Monoperspektive mit.
Einige nennen das „DDR-geschädigt", die einerseits sehr aufmerksam und sensibel sind, wenn es darum geht, undemokratische Prozesse zu erkennen, andererseits aber aus ihren Denkmustern nicht rauskommen (Alles und überall ist und muss ideologisch manipuliert sein).
Das bewußte Einwirken auf Kinder und Jugendliche ist eine alte Strategie
„Gefügige“ zu produzieren.
Das kann so sein, muss aber nicht, und auch nicht überall.
Natürlich hast Du deine DDR-Brille auf, weil Du es so besonders stark erlebt hast.
Auch Nicht-Pädagogen wirken ein und manipulieren. Wo Kommunikation ist, ist auch Manipulation, anders geht es gar nicht.
Wenn Du meinst, daß Pädagogik "im freien
Raum“ existiert, also ohne strategische Absicht der Herrschenden, dann
kann ich Dir nur tiefgehende Weltfremdheit unterstellen.
Aus Deiner Wahrnehmung mag das so sein, dass heißt nicht, dass es die Wahrheit ist.
Ich sehe die Welt halt nicht nur schwarz-weiß. Nicht überall lauert der böse Staat und die IIluminaten etc.
Interessant hierbei ist allerdings, daß weder die Nazis noch die
Kommunisten es wagten, sich an die Kleinkinder „heranzuschleichen“.
Du argumentierst hier nur mit typischen ideologischen Schlagwörtern und kommst aus Diesem einseitigem Denkgefängnis nicht mehr raus. Da dürfen natürlich auch Schlagwörter wie Nazis, Kommunisten nicht fehlen. macht erst mal Eindruck
Deren Gehirnwäsche beschränkte sich auf „frische Luft, einen gesunden
sportlichen Körper, Halstücher und die normierten Vorbilder“.
Du wirst hier natürlich, wie schon mehrfach von Dir erwähnt, keine
Zusammenhänge sehen können – ich sehe sie sehr wohl.
Du konstruierst die Zusammenhänge, deshalb SIEHST Du sie auch aus der selektiven Wahrnehmung heraus.
Und aus diesem Grund vertraue ich eben meinem Instinkt und nicht der 127.
Bildungsreform, die sich als Weltverbesserung tarnt-
Instinkte sind auch schon manipuliert. (28 Jahre DDR). Also auch diesen musst Du anzweifeln und auf Richtigkeit prüfen.
„Umerzogen" und zwar in die falsche Richtung wurden wir schon vor
der neuen Pädagogik.
Aha! Das also zuvor schon mit Pädagogik „gelenkt“ wurde – nur aus Deiner
Sicht in die falsche Richtung – gibst Du also zu.
Ja, mit der alten Pädagogik, um Menschen zu instrumentalisieren.
Würdest DU Dir aber mal die Mühe machen, ins Berliner Bildungsprogramm zu schauen, würdest Du erkennen, dass das demokratische ko-konstruktive Prozesse sind.
Ko-Konstruktion heißt, wir schaffen uns die Lebenswirklichkeit (dezentral) selbst. Das ist die Philosophie dahinter. Die alte Pädagogik war auf Fremdbestimmtheit und Autorität ausgelegt.
Oben schreibst Du, daß es bei der neuen Pädagogik, um eine
ideologiefreie „Begleitung“ geht, aber dann kannst Du einer anderen
Pädagogik doch nicht ihre Lenkungsfunktion mit ideologischem Anstrich
absprechen.
Wie eben schon erklärt. Du argumentierst wider aus Deinem Denkgefängnis heraus. Merkst Du das? Du konstruierst Dir Deine eigenen Prämissen und gibst Dir darauf selbstbestätigend Deine Antworten, welche Dir passen.
Diesen Widerspruch ahnend, flüchtest Du an das rettende Ufer der
Wissenschaft.
Ein von Dir konstruierter Widerspruch. Pädagogik heute ist nicht mehr dasselbe, wie Du sie erlebt hast.
Nebenbei: Es sind überwiegend mal wieder überwiegend die Kirchen und
Konservativen, die uns lange kontrolliert haben, die sich hier vehement
gegen Aufklärung und Aufweichung der stereotypen Rollen wehren. Seit
Jahrzehnten findet ja eine Gehirnwäsche und Indoktrination/Umerziehung in
der Zivilisation statt, z. B. in den Kinder- und Lehrbüchern bzgl. dem
stereotypen Rollenklischee von Mann und Frau. Und Minderheiten wurde lange
Zeit generell ausgegrenzt.Wie sagte Verena Kerstan in ihrem sehenswerten Gespräch mit Prof. Voigt
zum Thema Gender sinngemäß? Was heißt denn hier Ausgrenzung?
Es gab einen schwulen Außenminister, einen Berliner Oberbürgermeister,
in Kultur und Sport ist es keine Besonderheit mehr und weiß der Geier noch
wo sonst. Also, was soll das Geschrei?
Deine Ausgrenzungs-Theologie galt vielleicht vor 30 Jahren, aber heute ist
das nicht mehr der Fall.
Zum x-ten Mal hatte ich Dir schon aufgezeigt, dass Diese Ausgrenzung und Diskriminierung da ist (sowohl an Schulen als auch in der Bevölkerung). Mal mehr sichtbar und mal weniger. Das ist keine Theorie. Dazu gleich mehr.
Aber diese Indoktrination, Manipulation und Kontrolle, die schon seit
vielen Jahrzehnten ausgeübt wird, ist für Dich natürlich keine
Kontrolle. Nur die bösen Sexualforscher- und pädagogen, die ein wenig
mehr Freiheit fordern bei der Behandlung der Bildungsthemen, indem sie
lediglich auf die Lebenswirklichkeit, die sich immer mehr Raum schafft, nur
REagieren, dass sind für dich die bösen agierenden zwangssumerziehenden
Kontrolleure.Nein, hier bastelst Du Die Deine eigene böse Welt zurecht.
Ich hatte es vorher schon mehrfach erwähnt.
Früher waren die Knirpse tabu – es wurde weder hetero noch homo noch
sado-maso oder sonst wie etwas erklärt oder verklärt.
Ich bastle nichts zurecht, im Gegensatz zu Dir sondern beziehe mich auf die Realität, während DU versuchst, die ganze Welt in Deine Verschwörungstheorie zu pressen. Das nennt man Assimilation.
Du vergleichst etwas mit Deinen Gedankenstrukturen und was dazu passt, willst aber nicht akkommodieren, d.h. Deine neuronalen Strukturen erweitern. Alles was nicht assimilerbar ist, darf einfach nicht existieren bei Dir. Es wird dann rhetorisch geschickt verdrängt mit Nebelkerzen und unzulängliche Vermischungen (alte Pädagogik und neue).
Nur die strukturelle Diskriminierung ist abgebaut aber nicht die soziale.
Und bitte auch differenzieren, ob bei Erwachsenen, die sowieso keinen Kontakt haben und es irgendwie akzeptieren (Ist der Bürgermeister halt schwul), oder das Umfeld einer Schule (z. B. in Brennprunkten) oder in der Kita. Auch dort gibt es Ausgrenzung
Und nochmal zum Mitmeißeln: Es geht bei Sexualpädagogik nicht nur um Diskriminierung von diversen Lebensentwürfen. Das ist nur ein Aspekt auf den man sich nicht einzig versteifen sollte.
Es geht generell um Gewalt (z. B. Kinder spielen pornografische Internetszenen nach u.ä.).
Kinder und Jugendliche brauchen ergo Hilfe, um die Auswirkungen des Pornokonsums zu durchschauen und einen reifen, verantwortlichen und selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Sexualität zu entwickeln.
Hier Deine angeblich nicht vorhandene Diskriminierung:
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/158221/index.html
http://www.deutschlandradiokultur.de/vor-allem-in-schulen-werden-junge-menschen-diskrim...
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Diskriminierung-von-Homose...
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/eu-umfrage-dokumentiert-hass-auf-schwule-un...
Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gab an, im vergangenen Jahr eine Diskriminierung wegen ihrer sexuellen Orientierung erlebt zu haben. Deutschland liegt mit 46 Prozent einen Punkt unter dem EU-Schnitt. Etwa jeder vierte Teilnehmer berichtete, in den vergangenen fünf Jahren Opfer tätlicher Angriffe oder von Gewaltandrohungen geworden zu sein.
Sechs Prozent der Befragten erzählten von körperlichen Angriffen in den vergangenen zwölf Monaten, die zum Teil in der eigenen Familie stattfanden. Frauen wurden außerdem häufiger Opfer von sexuellen Übergriffen. Transgender berichten der Erhebung zufolge, dass sie durchweg weniger Toleranz erfahren als Homo- und Bisexuelle.
Die Umfrage ist der Grundrechte-Agentur zufolge die bislang umfangreichste zum Thema
Ds könnte ich nun mit unzähligen auch selbst erlebten Beispielen in Einrichtungen fortführen.
IHR seid die Ersten, welche diese Zone aufbrechen wollen.
Und da ihr missionarisch unterwegs seid, ist der Begriff
„Zwangsumerziehung“ völlig zu Recht im Gebrauch.
Ja, innerhalb Deines beschränkten und zurechtgerückten Argumentationsmuster stimmt das.
Du kommst aus deinem Begriff Umerziehen nicht raus, weil DU keinen Einblick in die alltägliche Arbeit mit Kindern hast.
Es wird nur thematisiert was schon da ist (Homosexualität, Regenbogenfamilien u,v,a,) und nichts künstliches erzeugt. Kinder tragen die Realität in die Kita rein.
Das Berliner Bildungsprogramm ist überhaupt nicht ausgelegt auf Umerziehung sondern wie gesagt auf Ko-Konstruktion. Davon hast Du natürlich noch nichts gehört, wie willst Du Dir da eine differenzierte und sachliche Meinung bilden.
Dabei wurden Gefühlsgrenzen und Schamempfindungen in einem
Jahrhunderte dauernden Verbürgerlichungsprozess diskursiv produziert und
eingekörpert.Eingekörpert? Hättest Du die Freundlichkeit, mal Deine Begriffe ins Deutsche zu
übersetzen?
Eingeprägt ist besser.
Mit anderen Worten, die gleich freie Verfügung über männliche und
weibliche Objekte, wie sie im Kindesalter, in primitiven Zuständen und
frühhistorischen Zeiten zu beobachten ist, ist eigentlich das
Ursprüngliche.Ursprünglich ist auch die Feuerstelle vor der Höhle, das Jagen mit dem
Speer und das Sammeln von Früchten und Beeren.
Was willst Du mir mit dieser Ursprünglichkeit sagen?
Ursprünglich ist alles, was nicht durch Kultur manipuliert ist. Hatte ich mich schon umfassend geäußert dazu.
Beispiel:
Kinder spielen gern mit Geschlechtsrollen. Da zieht Jannick plötzlich ein Kleid an, und Sofia behauptet steif und fest, dass sie ab heute ein Junge sei. Nicht jedes Kind, das an diesen Spielen besondere Freude hat, wird lesbisch oder schwul. Doch manche Kinder entwickeln sich schon sehr früh "irgendwie anders" als die meisten anderen; und es ist wichtig, mit Kindern frühzeitig über das Themenfeld "gleichgeschlechtliche Lebensweisen" zu sprechen.
Dabei ist es für Eltern ganz normal, ein wenig unsicher zu sein, denn Lesbischsein/ Schwulsein ist noch immer tabuisiert. Kinder fragen in der Regel ganz direkt und haben zunächst keine Vorurteile; und es ist wünschenswert, dass pädagogische Fachkräfte die Eltern im Umgang mit diesen Themen unterstützen. Eltern haben für ihre Kinder eine Vorbildfunktion, (nicht nur) was den Umgang mit Minderheiten betrifft.
Wenn sich Laura in Katharina verliebt, dann geht es um Gefühle, um Zusammenseinwollen. Und wenn Lars sich in seinen besten Freund Victor verknallt, dann wollen sie sich am liebsten jeden Tag sehen. Manchmal sind es eben „Laura und Katharina" statt „Katharina und Lars". Im Kindergartenalter ist dies häufig eine Phase und gehört bei vielen Kindern dazu. Ob sich diese Kinder später einmal mit einer Person des anderen oder des gleichen Geschlechts zusammentun, ist noch völlig offen und kann sich schließlich im Laufe des Lebens auch ändern.
Da Du die Problematik im Kita-Alltag /Schul-Alltag nicht kennst, muss Deine Meinung aus dieser Hinsicht allein schon eine selektive Wahrnehmung sein.
Diskriminierung wird schon unbewusst in früher Kindheit geprägt, allein schon durch das Nicht-Thematisieren und Tabuisieren. Dabei schadet den Kindern das Thematisieren überhaupt nichts, sie gehen mit solchen Themen ganz unbefangen um. Und das sollten auch Pädagogen und Eltern lernen. Dem einen fällt es leichter dem andren schwerer, je nach Sozialisation und Prägung.
Kinder sind völlig vorurteilsfrei und sie schockiert auch nicht so schnell etwas, aber sie identifizieren sich mit ihren Eltern und Bekannten, eignen sich Verhaltens- und Abneigungsmuster an. Einem Kind Toleranz und Vielfalt aufzuzeigen finde ich wesentlich besser als sie glauben zu machen dass das Leben à la Hollywood und Disney abläuft, dass finde ich nämlich in der Tat bedenklich.
Exklusion/Ausgrenzung findet übrigens auch schon in Kitas (5- 6 jährige) statt, indem Kinder andere ausgrenzen, nur weil sie z. B. lesbische Eltern haben.
Denn viele Menschen machen als Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene
homoerotische bzw. homosexuelle Erfahrungen. Sie kennen entsprechende
Phantasien, Gefühle und Träume. Homo- und Heterosexualität sind ergo
keine einander ausschließende Alternativen.Was soll denn dieser Vortrag nun bewirken?
Willst Du mir erklären, daß ich keine Ahnung von der Vielfalt der
Sexualität habe?
Ich schrieb doch schon mehrfach – jeder kann mit jeder oder jedem, wie
ihm oder ihr beliebt, aber Kinder bleiben außen vor!.
Geht das nicht in Deinen Verstand?Und warum sollte man den Kinder Diversität nicht auch durch Bilder-
und Lehrbücher vermitteln dürfen? Dass hieraus eine Gefahr hervorgeht,
dass nun alle „normalen“ Kinder homosexuell werden oder nicht mehr
beziehungsfähig u.ä., konnte noch niemand wissenschaftlich oder empirisch
begründen und ist ein Totschlagargument.Du raffst es einfach nicht!
Wenn man 13- oder 14-jährigen die „Dinge des Lebens“ erklärt, ist
das kein Problem. Ich wehre mich aber dagegen, daß IHR schon auf Zwerge Zugriff haben
wollt.
Du hast immer noch nicht begriffen, um was es geht. Die Kinder tragen die Themen in die Kita. Da wird nichts aufgedrängt. Deine Kritik basiert schon auf falschen Prämissen, was ich Dir schon dauernd hier klar machen will. Da ist aber irgendwie eine Denkblockade vorhanden.
Deine Kritik ist oftmals unsachlich, diffamierend, pauschalisierend, indifferenziert etc.
Natürlich dürfen Pädagogen und Eltern auch Themen einbringen und müssen sie auch,
um Bildungsprozesse zu initiieren. Kinder sind auf alles neugierig.
Selbst in einer Kita ohne Migrantenkinder wird natürlich auch vermittelt, dass es nicht nur weiße Kinder gibt, oder dass es auch lesbische Elternpaare gibt. Das kann man z. B. über Bilderbücher abbilden und auch thematisieren.
Man soll Kindern die Umwelt so zeigen wie sie ist, und nicht nur, wie sie bis zum Tellerrand sichtbar ist.
Bei der Pädagogik der sexuellen Vielfalt, auch schon in der Kita,
geht es im Sinn der geschlechtsbewussten Pädagogik darum - ich wiederhole
mich gerne - Kindern Freiräume zu verschaffen und ihre individuellen
Interessen und Fähigkeiten jenseits von Geschlechterklischees zu fördern.
Nein, Freiräume sucht man sich selbst!
Nix Nein. Freiräume müssen geschaffen werden.
Sie werden den Kindern durch das Nicht -Thematisieren und Tabuisieren genommen.
Kinder können somit ihre Fantasien nicht mehr ausleben (z. B. aus Angst und Scham). Kinder fühlen irgendwie, dass sie nicht in Ordnung" sind, so wie sie sind, wenn sie anders sind, was aber gar nicht so ist sondern nur durch das Umfeld bewusst oder unbewusst vermittelt wird.
Kinder sind immer in Ordnung so wie sie sind. Das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein.
Ihr wollt auf die Kinder einwirken, also schafft ihr keine Freiräume,
sondern ihr nehmt sie an die Hand und wollt sie verführen, in dem ihr, wie
der nette Onkel, deren kleine Hand zum halb offenen Hosenstall führt.
Das ist polemischer Schwachsinn und infame Unterstellung und Verleugnung.
Das machen die Onkel doch schon lange ohne die Pädagogen. Die Pädagogen müssen aber Kinder sensibel dafür machen, dass das nicht in Ordnung ist und dass sie drüber reden dürfen.
Hier verdrehst Du also etwas.
Du hast zuviel MSM gelesen anstatt Dir selbst ein differenziertes Bild zu machen.
Ich würde sogar behaupten, Du identifizierst Dich in deiner Rolle als der große Durchblicker, der überall den bösen Feind Staat lauern sehen will, um auch mal ein wenig polemisch zu werden.
Kinder haben mMn von Natur aus ein Recht auf Freiheit und eine
freiheitliche Entwicklung abseits von der dogmatischen Erwachsenenwelt,
welche Menschen in Rollenklischees einteilt und ideologische Tabus
verhängt. Und sie haben ein Recht darauf, jenseits von Vorurteilen der
Erwachsenen ggü. Randgruppen aufzuwachsen.Kinder haben vor allem ein Recht darauf, die Welt zu entdecken, die sie
entdecken wollen und nicht die Welt zu entdecken, die man ihnen wie eine
Wurst vor die Nase hängt.
Danke, dass Du mich bestätigst. Und genau nach dieser Leitlinie arbeiten Kitas.
Pädagogen „befragen" die Kinder, indem sie relevante Themen aufgreifen, die Kinder in die Kita mitbringen. Sie tragen die Vielfalt also in die Kita rein und sollen sie dort ausleben dürfen.
Akzeptanz erreicht man am ehesten, wenn man schon im Kleinkindalter
ansetzt, das ist ähnlich wie mit der Ausländerdiskriminierung. Kinder die
mit Kindern anderer Hautfarben in der Kita selbstverständlich und
natürlich nebeneinander aufwachsen, oder vermittelt bekommen, dass die
Welt bunt ist und nicht aus Rollenklischees bestehen muss, haben später
diese Klischees im Gehirn auch nicht „eingebrannt" und es fällt ihnen
leichter, das Leben der Vielfalt ohne Identitätsängste zu leben und
Frieden zu schaffen.Aha, ihr wollt das Eingebrannte ausbrennen und neu einbrennen oder anders
codieren.
Polemisches Argument. Es geht darum, ihnen die bunte Welt nicht vorzuenthalten und ihnen eine falsche nicht existente Welt vorzuspielen. Du interpretierst in meine Aussagen beliebig etwas hinein.
Damit beweist Du Deinen ideologischen Feldzug, von dem Du Dich
andererseits doch so sehr distanzierst.
Ich beweise gar nichts, sondern wie gesagt, legst Du dir deine Argumentation bewusst so zurecht, dass sie zu Deinen Antworten stimmig passen. Dass müsste Dir doch langsam auffallen
Du willst Zugriff auf die Psyche der Kleinkinder und Du willst sie
umformen. Du bist eine Missionarin, eine sehr gefährliche sogar.
Ko-Konstruktion heißt nicht umformen. Da wird nichts umgeformt.
Das hat man mit Dir gemacht. Oftmals kommen solche Argumente besonders auch von „DDR-Geschädigten" insofern bist Du ein gebranntes Kind, keine Frage, und unter dieser Prämisse musst Du Deine Argumentation und Deine selektive Wahrnehmung auch begreifen.
Schüler sollen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von und
mit Homo-, Trans-, Inter- und Bisexuellen "kennen und reflektieren" lernen.
Sie sollen verstehen, was es etwa für intersexuelle Menschen bedeutet,
nicht in das bekannte Raster Frau/Mann zu passen. Sie sollen lernen,
Toleranz gegenüber anderen als etwas ganz Selbstverständliches
wahrzunehmen.Sie sollen dieses, sie sollen jenes und sie sollen sich auf Kleinigkeiten
(Minderheiten) konzentrieren, damit sie das Wesentliche (Mehrheiten) aus
dem Blick verlieren.
Das ist deine Verschwörungstheorie, welche Du füttern willst, weil Du daraus wie gesagt wahrscheinlich deine Identität und Berechtigung ableiten willst, Deinen Lebenssinn. 
Und dann sollen sie sich mit etwas beschäftigen, was sie mit 6 oder 7
definitiv nicht interessiert, zumindest nicht in der intensiven Form, wie
es später gelebt wird.
Bildung heißt, Themen der Kinder aufgreifen und auch Themen aus der Umwelt zutragen.
Kinder interessieren sich sehr wohl dafür, das kannst Du nicht wissen, weil Du halt noch nie in den Einrichtungen gearbeitet hast. Du willst Nur Deine Vorurteile füttern.
Sexualität interessiert Kinder sehr wohl, mehr als Du denkst und weißt.
Es ist die komplette Umerziehung des kleinen Menschen, um ihn so zu
gestalten, wie die Priesterschaft das wünscht.
Das hat man mit Dir gemacht und ich verstehe, dass Du hier im Gelben ein Trauma verarbeiten möchtest. Ich sehe das hier auch ein wenig als Gesprächstherapie mit Dir.
Das ist ähnlich wie mit den Rollenklischees von Mädchen und Jungen,
welche in Kitas oder von Eltern anerzogen werden, was eine
Gleichberechtigung (nicht Gleichmachung) und Emanzipation lange verhindert
hat. Was einmal durch die Kindheit eingeprägt wurde, ist schwer wieder zu
„dekonstruieren".Immer wieder schlüpft Dir Deine Maurerei durch den Wortschwall.
Es muß dekonstruiert werden.
Ja auch bei Dir. Deine Vorurteile müssen de-konstruiert werden. Du leidest unter Deiner Kindheitsprägung
Das fängt wie bereits gesagt mit den Bilder- und Lehrbüchern an, wo
ständig nur Rollenklischees abgebildet wurden. Mädchen müssen
„mädchenhaft" sein und Jungen typisch „jungenhaft".Sie müssen es nicht, aber sie sind es in der Mehrzahl.
Das ist das was Du nicht verstehen willst.
Es geht aber nicht darum, nur die Mehrzahl zu vermitteln, sondern auch Diskriminierung von Minderheiten abbauen.
Zudem ist es falsch, was Du sagst. Die meisten Mädchen sind schon lange nicht mehr typisch mädchenhaft in ihren Rollen. Bei uns in der Kita spielen sie wie selbstverständlich auch Fußball wenn sie wollen und Jungen spielen auch mit Puppen, ohne ausgelacht zu werden.
Das sind die liebevollen Väter von morgen, wohingegen Du noch wahrscheinlich noch Deiner „verlorenen Männlichkeitsbild" hinterher trauerst.
Du bläst eine berechtigte Kritik zum Umgang mit Andersliebenden zum
Mega-Problem auf, das ein für alle Mal mit Stumpf und Stiel ausgerottet
werden muß.
Und damit es auch für immer und ewig funktioniert, willst Du an die ganz
Kleinen ran.
Das sind schöne polemische Diffamierungsparolen á la Eduard Schnitzler den Du hier sehr gut imitierst.
Es geht also immer darum, diese Raster und Schubladen aufzubrechen,
welche uns ein Leben lang „zu Schaffen machen" können.Von 100 Menschen haben 95 oder 97 Deine Probleme nicht.
Es geht um Minderheiten. Und doch, die Probleme sind da, bloß noch nicht verarbeitet, weil sie bei den meisten noch verdrängt sind bzw. mit den Problemen noch nicht konfrontiert wurden.
Das heißt nicht, dass sie nicht da wären.
Daß Du auf das Mitnehmen der restlichen 5 oder 3 verweist, ehrt Dich.
Aber das jetzt 95 oder 97 sich nur noch mit den Problemen der 3 oder 5
befassen müssen und die Mehrheit als rückständig oder widernatürlich zu
betiteln hat, ist eine Frechheit.
Die Zivilisation ist widernatürlich und rückständig. Soviel sollten wir uns eingestehen.
Jetzt wollen aber die Minderheiten die Mehrheiten unterdrücken und ihnen
ihre Weltsicht aufdrücken. Und damit das gelingt, wird umerzogen –
und ich wiederhole mich – in einer Form, die nicht mal NAZIS und
KOMMUNISTEN wagten.
Nun kommen wieder die Eduard Schnitzler-Sprüche
Da wird nichts umerzogen. Das konnte ich in mehren Beiträgen jetzt auch anhand von Fakten deutlich machen.(Vgl. dazu auch die postings an @ nereus, falls Du sie mitgelesen hast).
Das ist übrigens überhaupt kein neues Phänomen, das ist sogar sehr
alt.
Nur hatte das bisher wenig mit Sexualität zu tun.
Ich vermute viel eher – und das wirst Du sicher wieder nicht verstehen
– hier ein neues Einfallstor gesucht wird, um den menschlichen Geist
endgültig zu knacken.
Ach Gottchen, diese Verschwörungstheorien schon wieder.
Ohne geht schon gar nichts mehr?
Zum anderen vertrittst Du die Ideologie der Kernfamilie als non plus
ultra, wo doch gerade dort der größte Missbrauch und Gewalt stattfindet
(vgl. einschlägige Polizeistatistiken). Von der Sexualpädagogik geht
keine Gefahr aus, auch wenn Du diese krampfhaft mit dem lächerlichen
Argument der Odenwaldschule konstruieren wolltest.Auch wenn Du es nicht glaubst, die meisten Unfälle passieren im
Straßenverkehr. Daraus ergibt sich zwingend – gemäß Deiner Logik - daß der
Straßenverkehr abgeschafft werden muß.
Wieder Deine eigene konstruierte Logik. Ich redete im Kontext nicht vom Abschaffen der Kernfamilie, sondern ich wollte Dir nur mal aufzeigen, dass diese nicht das A und O einer Gesellschaft ist und dass auch dort ganz viele Probleme herrschen und die Gefahr, wie Du sie konstruierst, nicht von den Pädagogen ausgeht.
Auch wieder eine perfide Art, Zitate aus dem Kontext reißen und uminterpetieren.
Das zeigt schon, Deine perfide Art des Diskutierens was eher in die Richtung Rabulistik geht.
Die Odenwaldschule begründete sich in ihrem Selbstanspruch wie?
Die Odenwaldschule entstand in engem Zusammenhang mit der
reformpädagogischen Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Gegründet
wurde sie am 14. April 1910 von Paul Geheeb.
..
Geheeb fühlte sich vom Leitsatz „Werde, der du bist“ .. des
griechischen Dichters Pindar inspiriert. Demnach soll die Schule die
Gemeinschaft, die Persönlichkeit und das selbstbestimmte Handeln
fördern.
Ich brauche jetzt keine Vorträge von Wikipedia über die Odenwaldschule.
Das Konzept war gut, es war aber nicht transparent.
Der meiste seelische und körperliche Missbrauch passiert aber heute nachweislich in der nahen Verwandschaft und Familien und nicht in den Kitas oder Schulen.
Pädagogen müssen oft das ausbügeln, was Eltern verzapft haben.
Also, was textest Du mich mit Plattitüden zu?
Die Familie wird unter Generalverdacht gestellt und die besonderen
Einrichtungen entpuppen sich als Bordelle mit pädagogischem Anspruch.
In den Familien passiert nun mal der meiste Missbrauch.Das ist nun mal Fakt.
Wohingegen Du ja aufgrund weniger Beispiele (die auch noch unzulässig sind) pauschalisierst.
Odenwaldschule sind Ausnahmen, weil dort wenig Transparent herrschte. Das war ein Internat.
Also zum dritten Mal: sie ist eine Reflexionswissenschaft und
Handlungswissenschaft. Dazu hatte ich Dir etwas verlinkt, was dazu anregen
sollte, weiter zu recherchieren, um zu erkennen, dass Deine These nicht
haltbar ist, dass angeblich beliebig Probleme konstruiert werden bzw. sie
eine Ideologie ist. Dazu bist Du nicht bereit, weil Du dann Zugeständnisse
machen und von Deiner These abrücken müsstest, die nicht mehr haltbar
ist.Und ich sage es Dir jetzt zum allerletzten Mal.
Mach Dich mit Deiner Wissenschaft vom Acker und laß bitte die Kinder in
Ruhe und Frieden aufwachsen.
Mach Dich bitte mit Deinen kranken Ansichten vom Acker und lass die Kinder sich frei entwickeln,
ohne dass sie durch Traumata der Erwachsenen in ihrer Entwicklung gehemmt werden.
Gründe Deine Kommune und ziehe mit @Zara in den Regenwald
Gründe eine Therapiegruppe für ideologisch Ex-Geschädigte aus der DDR am besten mit den Katholiken zusammen.
Erziehungsswissenschaft macht Vorschläge, wie Bildungs- und
Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann. Und das hat sich in
den letzten Jahrzehnten nachweislich bewährt. Man kann mit Fug und Recht
sagen, dass wir eine bessere Gesellschaft sind, als noch vor 60 Jahren.
[/i]Genau. Es gibt immer mehr Analphabeten, die Lehrer werden dem Unterricht nicht
mehr Herr und die Arbeitgeber beklagen die katastrophale Ausbildung durch
die Schule.
Auch hier wieder eine perfide Lüge. Analphabetismus hat nichts mit den Lehrern zu tun.
Unsere heutige Zeit ist teils darauf ausgelegt, Lesekompetenz nicht mehr gezielt zu fördern. So wird z. B. Text häufig durch Symbole ersetzt – etwa bei der Bedienung des Handys. Zudem spielt vor allem das familiäre Umfeld eine wichtige Rolle. Wenn Bücher und Zeitschriften nicht mehr als wichtig angesehen werden und stattdessen das Fernsehen als Zeitvertreib dominiert, verkümmert oft auch die Lese- und Schreibkompetenz.
Einfachste Kompetenzen werden nicht mehr beherrscht, aber dafür kann man
jetzt stundenlang debattieren und das Problem wegquatschen.
Das ist freilich ziemlich pauschal, aber es ist nicht weniger pauschal als
die Lüge von der widernatürlichen Familie.
Auch das habe ich so nicht gesagt. Ich habe gesagt, das Modell der monogamen Kernfamilie als einzige Wahrheit ist eine „Lüge". Auch hier wieder ein rabulistischer Diskussionsstil.
Besonders die s.g. Reformpädagogik hat hier viel zur
Bewusstseinsveränderung beigetragen und auch der Staat hat dadurch immer
mehr Macht verloren, insbesondere im Bereich der frühkindlichen Pädagogik
(vgl. Bildungsprogramme).Jetzt wird es wirklich absurd.
Die Pädagogik ist letztlich eine staatliche Aufgabe und Du erklärst,
dadurch ginge der Einfluß des Staates verloren.
Falsch. Frühpädagogik ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Auch hier die Entwicklung verschlafen
(Frühpädagogische Bildungsprogramme lesen)
Pädagogisches Handeln erschafft nicht die Menschen oder gibt ihnen
ihre Persönlichkeit, sondern interveniert und begleitet die Menschen in
ihrem Leben.Was Du begleiten nennst, konterkarierst Du mit intervenieren. Intervention
ist Einmischung! Dieses Prinzip liegt jeder Erziehung zugrunde.
Ja gegenseitiges Einmischen. Kinder mischen sich ein und umgekehrt.
Jede Gemeinschaft ist immer irgendwie auch ein Intervenieren.
Intervenieren heißt aber hier unterstützen, nicht wie Du in der DDR erlebt hast.
Hierbei reduzierst Du Pädagogik auf einfache äußerliche
Umgangsregeln, als ob das die gesamte Lebenswirklichkeit darstellen
könnte. Und nein, es gab keine Toleranz in der Gesellschaft in der
Nachkriegszeit. Auch das ist aus der Luft gegriffen.Du phantasiert Deine Toleranz ausschließlich auf sexuelle Besonderheiten
und merkst gar nicht, wie intolerant Du ansonsten bist.
Gutes Benehmen (wie ich weiter oben mit einfachen Beispielen ausführte)
ist ein Teil von Toleranz – muß man das Dir wirklich erklären?
Darum ging es nicht und das hatte ich nicht bestritten. Bitte mal genau hinsehen, worin meine Kritik bestand.
Ich wollte Dir darstellen, dass Pädagogik mehr ist als nur ein paar Benimmregeln.
Zudem unterschlägst Du, dass diese „einfachen Regeln" überwiegend
mit Autorität und Strafe durchgesetzt wurden. Moral war also ein Dogma.
und kindliche Bedürfnisse waren oftmals minderwertiger als die
Bedürfnisse Erwachsener.Ja ja. Wenn wir früher um 20 Uhr ins Bett mußten, dann fanden wir das nicht
nett, aber wir haben es überlebt. Regeln funktionieren nun mal nicht ohne
Autorität!
Autoritärer Erziehungsstil ist etwas ganz anderes.
Bitte auch hier besser informieren über Merkmale verschiedener Erziehungsstile
http://www.simplify.de/die-themen/beziehungen/kindererziehung/einzelansicht/article/erz...
Heute partizipieren die „Zwerge“ an jeder Party bis nach Mitternacht,
auch wenn sie müde sind und seit Stunden quengeln.
Auch das ist Unsinn und eine unzulässige Pauschalisierung.
Von Laissez-faire war hier gar nicht die Rede
Und das Baby-Phone ist neben dem Smartphone und dem I-Pad unverzichtbarer
Bestandteil jeder Feierlichkeit. Ganz tolle Errungenschaften!
Hat mit der Reformpädagogik nichts zu tun. Reformpädagogik heißt nicht zwingend Laissez-faire
Doch durch Autorität, dogmatische Moral und Strafe entsteht keine
Toleranz und Empathie.Und auf ewig klappert die tibetanische Gebetsmühle
Und ewig schwätzt der Eduard.
Oder sie war deshalb „überschaubarer", weil gerade viele Probleme
schlicht nicht thematisiert und unterdrückt wurden.Bingo!
Zum ersten Mal stimme ich Dir zu. Es wurde nicht um jeden Scheiß so viel
Wirbel gemacht.
Hättest Du gerne. Da lacht wieder das Schnitzler-Herzle.
Probleme wurden verdrängt und die Traumata manifestieren sich dann anderswo.
Nur weil etwas durch nicht sichtbar ist, weil es durch Autorität unterdrückt ist, heißt das doch nicht, dass es nicht da ist. Haben wir ja in der DDR gesehen. Der angeblich nach außen hin so sozialistische Mensch. Sobald die Freiheit da war, zeigte sich etwas ganz anderes.
Es ist ergo Unsinn, von „künstlich erzeugtem Bedarf" zu reden und
Erziehung auf einfache Umgangsregeln zu reduzieren, die „man sich früher
leicht aneignen konnte" und alle gesellschaftlichen Probleme zu ignorieren.
Damit hast Du Dich gerade selbst widerlegt.
Es wurde nicht so viel thematisiert und debattiert – du hast es selbst
gesagt.
Ja und damit stand die Entwicklung der Gesellschaft auch still.
Doch unterdrückte nicht thematisierte Probleme brachen immer wieder extrem aus.(Feminismus, Sexuelle Revolution u.v.a.). Darüber gibt es viel Literatur.
Ein autoritär erzogener Charakter ist leicht zu manipulieren
Das wurde aber durch die Reformer geändert und nun muß man angeblich
regulierend eingreifen.
Daß aber die Thematisierer und Regulierer an ein und derselben Strippe
hängen, kommt Dir nicht in den Sinn.
Weil es nicht stimmt.
Für Dich ist die Vielfalt vom Himmel gefallen.
Für mich ist sie das nicht – es war die Vorstufe für den späteren
Eingriff.
Ach woher denn. Vielfalt hat sich ergeben aus dem gesellschaftlichen Wandel durch den Kapitalismus. Da waren ganz andere Mächte am Werk aber nicht die Pädagogen.
Die müssen sich mit dem Schaden auseinandersetzen, welche das Gesellschaftssystem mit sich bringt. Und Du hast recht, davon leben auch die Berufsgruppen.
Und nun? Glaubst Du, die Gesellschaft wird besser ohne Pädagogen?
Es geht aber darum, dass wir soziale Probleme aufgreifen und benennen
und versuchen, Lösungsmöglichkeiten zu finden und anzubieten. Hier macht
die Erziehungswissenschaft didaktische und methodische Vorschläge.Nochmals Bingo!
Ich kreiere Probleme, deren Lösung ich später feilbiete.
Geniale Geschäftsstrategie!
Probleme aufgreifen heißt nicht kreieren. Wie ich nachweisen konnte, ist Diskriminierung noch tief verankert in der Gesellschaft. Nichts da mit 3%.
Einfach auch mal in Facebook blättern, da hast DU einen Querschnitt durch die Gesellschaft, den da kotzen die Leute sich plötzlich aus und zeigen, was sie wirklich denken und im Privatleben wahrscheinlich nur nicht sagen-.
Wie gesagt, es geht immer um Minderheitenprobleme und niemals um
Mehrheiten.
Das ist unwichtig. Auch Minderheitenprobleme stiften Unfrieden. Da kommt ein Minderheitenproblem zum anderen. Das summiert sich dann.
Wenn wir eine friedliche Gesellschaft wollen, müssen wir alle mitnehmen. Zudem können Minderheiten auch die Mehrheiten vergiften.
Nach Deiner Logik wie gesagt, bräuchten wir auch keine Gewaltprävention mehr.
Und wieso Begleitung von Suchtfamillien. Ist doch auch nur die Minderheit.
Sexualpädagogik bietet also Hilfen an, Menschen zu liebenden Menschen
zu erziehen.Andere Menschen zu lieben hat Jesus schon in seiner Berg-Predigt
aufgefordert.
Ich habe nichts gegen Jesus. Aber ob Predigen von der Kanzel reicht, wage ich zu bezweifeln.
Also ich vertraue da mehr der Humanistischen Pädagogik als der Kirche mit ihren Dogmen.
Zumal die Kirche auch schon die humanistische Pädagogik übernommen hat. Das Neue Testament reicht also anscheinend nicht.
Liebende und emphatische Menschen entstehen aber nicht, indem man
Körperlichkeit aus den frühkindlichen Bildungsprozessen ausschließen
will, wie du es formuliert hast. Es ist angeblich irgendwie sowieso schon
da, und wir brauchen es nicht beachten und sollen es möglichst verdrängen
und tabuisieren.Nein, Du schiebst mir etwas in den Mund, was ich so nicht gesagt habe.
Da soll weder etwas verdrängt noch tabuisiert werden, oder meinst Du,
Mama und Papa gehen mit einem Ganz-Körper Kondom in die Wanne oder unter
die Dusche?
Doch. Du sagst ja selbst, nur was die Mehrheit macht ist wichtig. Alles was nicht in die alte Norm passt, soll verdrängt werden. In disem Zusammenhang habe ich Dir oben ja erläutert, was das praktisch in Kitas bedeutet.
Deine ständige Reduzierung auf Dildos ist pure Rabulistik und Effekthascherei.
Diesen weltfremden Verdrängungs-Scheiß willst Du uns doch nur einreden,
damit Deine Agenda zur Entfaltung kommen kann.
Habe ich so auch gar nicht gemacht.
Und Kinder sind angeblich asexuelle Wesen die sich mit anderen Dingen
beschäftigen.Nicht asexuell, aber lange nicht so auf die Thematik fixiert wie mit 13
oder 14.
Falsch. Siehe oben
Ich habe Dir anfangs beschrieben, dass Kontrolle und Indoktrination
überwiegend von den Kirchen und bürgerlichen Konservativen ausging.
Natürlich sind hier nun einige empört, wenn verkrustete Strukturen
aufgeweicht werden sollen. Veränderungen zu mehr Freiheit bzw.
Dekonstruktion waren immer schmerzlich und rütteln an der alten
Identität.Na also!
Du willst Die Welt nach Deinem Gusto gestalten, weil Sie Dir und Deinen
Jüngern nicht gefällt, weil Du das Problem von 5 % auf die restlichen 95%
überträgst.
Wo ist da ein na also?
Das könntest Du nun auch auf die DDR übertragen. Da hat auch erst eine kleine Minderheit angefangen sich aufzulehnen gegen die Konventionen. Nach und nach wurde das dann immer mehr Menschen bewusst. Nachher waren die 5% dann die 95%
Das ist die gleiche Taktik wie die der NSA.
Wir überwachen besser gleich alle Leute, damit wir die wenigen Probleme
ggf. früher lösen können.
Einfach nur ätzend!
Gääähn.. Eduard wieder. Ich höre schon im Keller die Bartaufwickelmaschine rattern.
Danke für's Gespräch.
mfG
nereus
Mit sonnigen und vielfältigen Grüßen