Durch Frühsexualisierung die Welt retten...
Jetzt wird es amüsant. Ach so, was war noch mal deine
Definition von Sexualität?
Etwa schon wieder die Reduzierung auf die Genitalien und
Geschlechtsverkehr?
Gähn. Wie oft denn noch:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=19576
Meine einfältige Definition von Sexualität bezieht sich nicht nur auf den
Genitalbereich, sondern auf sexuelle Lust und geschlechtlichen Verkehr
im Allgemeinen.
Wenn man die 3-jährigen jetzt dazu ermuntert ihre sexuelle Lust zu
zu befriedigen, dann frage ich mich halt: Was ist mit den Leuten los,
die solche Theorien entwickeln?
Dass die Kinder ein Recht darauf haben, angemessen begleitet zu
werden, will ich nicht bestreiten, aber sind dazu Pädagogen notwendig,
die das Lustverhalten von Kleinkindern zum Erziehungsmodell
erheben und damit nun die Welt retten wollen, oder reichen dafür
nicht die Eltern und Geschwister vollkommen aus?
Ach ja, die überforderten, einfältigen Eltern ohne Erziehungskompetenz,
die alle nicht den Sammelband von Ilka Quindeau und Micha Brumlik
gelesen haben und mit der gesellschaftlichen Vielfalt überfordert sind.
Wie man es auch immer nennt, das Wort Frühsexualisierung ist hier
sehr passend und diese Idee steht im Widerspruch zu einer normalen
individuellen Entwicklung, bei der eine noch so gut gemeinte „Begleitung“
durch Dritte einfach überflüssig ist.
Deswegen wird nun als Gegenmodell die christlich moralische Erziehung
der Kirchen und die Pornografisierung der Gesellschaft bemüht. Jetzt sind
wir so toll und fortschrittlich, dass jeder Fünfjährige mit Dildos spielt.
Na dann Herzlichen Glückwunsch.
Gruß
nemo