Missverständnis

siggi, Freitag, 08.05.2015, 22:07 (vor 3903 Tagen) @ Phoenix510544 Views

Hallo Phoenix5

nein, der Kandidat hat sich auch nicht im Geiste für eine Tür entschieden.

Er hat sich eben gar nicht entschieden und hatte ursprünglich 3 Türen zur Auswahl und jetzt nur noch 2.

Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass in dem Fall das Chancenverhältnis von 33% auf 50% wechselt?

Da kann man die 50:50 Fraktion schon etwas verstehen. Denn wenn alleine dadurch, dass der Kandidat eine Wahl trifft, geistig oder verbal, das Chancenverhältnis bei einem Wechsel auf 66% steigen soll, ist das schon schwer nachvollziehbar.

Aber so sieht man eben auch die Lösung des Problems. Die 66% entstehen eben nur aus dem Blickwinkel des Kandidaten.
Jeder Dritte, der zum Zeitpunkt, wo nur noch zwischen zwei Türen ausgewählt werden muss, die Szene betritt und eine Tür wählen soll hat ein 50:50 Chancenverhältnis.

lg

siggi

Hallo Elli,


ich stelle mir gerade die Frage, wenn man den Ablauf nur ganz wenig
ändert.

Der Kandidat soll sich für eine der drei Türen entscheiden, aber

bevor

er seine Entscheidung ausspricht, sagt der Moderator, halt, ich gebe

ihnen

noch eine kleine Hilfe und öffnet eine Tür mir einer Ziege dahinter.

Die tatsächliche Handlung, das Aufmachen einer Ziegen-Tür durch den
Moderator, ist ja exakt gleich geblieben.

Aber wie sieht jetzt das Chance- Risikoverhältnis der beiden übrig
gebliebenen Türen aus?


Hallo Siggi,

wenn der Moderator nicht die Tür öffnet, die der Kandidat im Geiste
gewählt hat, dann handelt es sich um das gleiche Chancenverhältnis (33%
beim stehenbleiben vs. 66% beim Wechsel).
Wenn der Moderator aber die Tür öffnet, die der Kandidat zuvor im Geiste
auserkoren hat, dann beginnt das Spiel quasi von Neuem und die Chancen
stehen dann in der Tat 50:50.

Beste Grüße
Phoenix5


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.