Zara's Welt, der Flipperautomat
Allerliebster Zara,
Selbstverständlich weiss ich das. Es wird immer unterirdischer. Antworten
sind per se Reaktionen. Die Ursache ist unter anderen mein Beitrag
und nicht das Nichts. Sieht jeder, der noch bei Sinnen ist.
Wenn man sich die Welt wie der Typ hinter dem Nickname Zarathustra als einen Flipperautomaten simuliert, dann wird es natürlich, offensichtlich, immer so sein. Real ist zwischen den Kontaktmomenten in unserer physischen Welt jedoch der Wille (mentales Phänomen) vorhanden, welcher auf die physischen Phänomene (Handlungen, Ereignisse) Einfluss nimmt. Die Welt ist nicht als kausal geschlossener Flipperautomat bewiesen. Auch wenn dir diese simplifizierte Vorstellung am offensichtlichsten ist, sie ist nur eine Simulation.
Und über die mentalen Phänomene weißt du, wie ich bereits erklärt habe, nichts. Damit wären wir zu zweit.
Messungen irrelevant. Man lese Singer.
Das ist kein Argument, sondern das exakte Gegenteil. Ohne Messung ist ein deterministischer Prozess nicht nachweisbar, sondern lediglich, wie in deinem Fall, annehmbar (da offensichtlich). Die Messung der mentalen Phänomene erübrigt sich, da die Wissenschaft keine Einheit der mentalen Phänomene kennt, keine gemeinsame Messgröße finden kann. Also lese bitte noch mal Singer, bevor das nächste mal wieder nur Qualm aus dem Köpfchen hinter dem Zarathustra kommt.
Kein Meteorologe braucht sowas wie eine notwendige Einheit, um zu wissen,
dass das Wetter seiner Kausalität (Determiniertheit) wegen berechnet
werden kann.
Um Berechnungen vorzunehmen braucht es immer eine Einheit. Ohne Einheit und daraus bestimmter Messgröße ist eine Beschreibung unmöglich und keine wissenschaftliche Aussage über einen Prozess treffbar. Alles andere sind - wie in deinem dogmatischen Beispiel - nichts als Annahmen, nicht berechenbare Beobachtungen, nur unberechenbare Offensichtlichkeiten. Du hast einfach hinsichtlich dieses Thema nichts auf dem Kasten, kennst den erklärten Kontext der Herrschaften, die von dir zwecks Gewichtszunahme zitiert werden, nicht einmal. Die viele Zeit, die du in deinem Glaubenskrieg investierst, sie macht es auch nicht besser.
Es gibt keine nichtphysischen Phänomene.
Es gibt also kein Bewusstsein?! Weil es ein Gehirn gibt? Was hast du heute morgen gefrühstückt?
LOL. Das ist das Einzige, was Dir bleibt. Die ewige Wiederholung
dieses Messgrössen-Unsinns. Die braucht kein einziger der grossen
Deterministen.
Hör auf zu beten. Die gemeinsamen Messgrößen gibt es nicht. Eine Bewusstseinseinheit ist nicht bestimmbar. Bewusstseinsinhalte sind nur annehmbar. Und zwar deshalb, weil Dogmatiker so tun, als sei das Bewusstsein (die Perspektive bzw. das "Erscheinen lassende" mentale Phänomen) das in Erscheinung tretende Spektrum (physische Phänomen).
Manchmal ist es sinnvoll zuzugeben, dass man nichts weiß, statt sich zum
gelben Affen im Labor zu machen.
In der Tat. Nur Neuzeitler und Laborfetischisten verlangen nach Apparaten,
Messungen und Messgrössen, um uralte, nicht messbare Logik zu
verifizieren.
Nicht messbare Logik, ein Festhalten am Offensichtlichen, an den physischen Phänomenen der Welt, an Ereignissen, Handlungen, an aktiven Potenzen. Genau das ist es, worauf deine Predigt basiert.
Unweigerlich kommt der durch linguistische Zwangsmaßnahmen erdrückte Leser nicht mehr auf hinterfragende Gedanken, verfällt der Annahme, dass Geld in einer Fabrik produziert wird, dass die Wirtschaftsbosse die Macht über das System haben, dass die Machttheorie von Paul C. Martin kein unsere Zentralmachtbereiche erklärendes Werk ist, sondern ein die dezentrale Macht lobendes Werk zu sein versucht, dass es den Willen zur Macht gar nicht gibt, da ja jeder der etwas will, bereits die Macht hat.
Egal in welchen Thread man dich vor sich her schiebt, es macht mir immer meh Spass. Und wir werden noch viel Spass haben.
Herzlichst,
Ashitaka
--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.