Unterstellungen ohne Ende

Zarathustra, Mittwoch, 19.10.2016, 20:58 (vor 3426 Tagen) @ Ashitaka5598 Views
bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 19.10.2016, 21:06

Hallo siggi,

Deine Beweggründe sind hinreichend bekannt.


Mir nicht.


Die unbewusste (?) Gleichsetzung der Willens- und Handlungsfreiheit. Der
Wille (das Wollen) ist keine Handlung (siehe dazu, Schopenhauer 1977 Band
VI auf Seite 55). Zarathustra setzt ihn jedoch in zahlreichen Beiträgen,
ebenso wie er den Willen (das Wollen) und die Macht (das Können)
gleichsetzt, gleich.

Wahnsinn.
Wer zitierte Schopenhauers Wort "Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will" hier schon dutzendemale, um exakt diese Verwechslung zu verdeutlichen, wenn die Leute vom freien Willen fabulieren? Freies Wollen gibt es nicht bei Schopenhauer.
Wollen ist 100-prozentig abhängig von diesen und jenen Ursachen und Gründen, und die Handlungen selbstverständlich genauso.

Hoffnungslos. Wer nicht liest, was der andere schreibt und ihm laufend irgendwelchen Unsinn andichtet, müsste eigentlich aufhören können. Kann er aber nicht, da determiniert zu weiteren aus der Luft gegriffenen Unterstellungen. Sag' bloss noch, Schopenhauers Werke seien Dir geläufig gewesen vor Deinem Einstieg in die Thematik hier.

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