Beweisen, was nicht beweisbar ist.

siggi, Mittwoch, 19.10.2016, 22:21 (vor 3425 Tagen) @ Ashitaka5552 Views
bearbeitet von siggi, Donnerstag, 20.10.2016, 14:29

Hallo Ashitaka,

Die Wissenschaft ist ein auf experimenteller Forschung basierender
Erkenntnisprozess. Dein Versuch, die Jahrhunderte zusammenzuraffen und als
Gegengewicht zum gegenwärtigen Stand der Wissenschaft zu nutzen, ist ...
ja was ist das eigentlich?

zulässig, zum Beispiel. <img src=" />
Oder haben wissenschaftliche Erkenntnisse eine Halbwertzeit?

Es ist das gegenwärtige fehlende Bewusstsein über die Folgen einer
Verkennung der bis heute gewonnenen bzw. widerlegten wissenschaftlichen
Tatsache, dass die kausale Geschlossenheit der Welt aufgrund nicht mehr
nachweisbar ist. Es sei denn, man simuliert sich die Welt als ein vom
Bewusstsein unbeeinflusstes Komponentenmodell.

Fehlendes Bewusstsein ist gut in dem Zusammenhang. <img src=" />

Fest steht, dass es zu dem Thema unterschiedliche Auffassungen gibt, wie wohl fast immer bei solchen Fragen. Dein Ansatz, dass jetzt eine Seite ihre Auffassung aufgeben muss, ist nicht zielführend, weil es nicht auszuschließen ist, dass diese Auffassung sich schlussendlich im Ganzen oder in Teilbereichen als richtig herausstellt.

Eine kausale Geschlossenheit der Welt ist wissenschaftlich nicht
nachweisbar.


Falsch. Es ist zur Zeit nicht voll umfänglich nachweisbar, muss
deswegen
aber nicht falsch sein, weil viel dafür spricht, dass es richtig ist.
Siehe Einsteins Gravitationswellen.


Gravitationswellen sind physische Phänomene. Es geht jedoch in diesem
Thread um die Tatsache, dass wir keine Gesetze, damit auch keine
Kausalität der auf die physischen Phänomene Einfluss nehmenden mentalen
Phänomene (Bewusstsein, Bewusstseinsinhalte) bilden können. Weil wir
mangels gemeinsamer Messgrößen keine realen Aussagen über mentale
Phänomene (Bewusstsein/Bewusstseinsinhalte) tätigen können.

Das Bewusstsein, es nimmt Einfluss auf die physischen Phänomene und damit
auf die Welt (der bewusst gewollte Griff nach dem Glas Wasser). Die
Behauptung, es wäre erwiesen, dass die Welt, trotz dessen, dass wir keine
wissenschaftlichen Beschreibungen des Bewusstseins vornehmen können (d.h.
diese nur durch blinde Analogien simulieren), kausal geschlossen sei, ist
wissenschaftlich nicht haltbar, ist unwissenschaftlich.

Der eine sagt dies, der andere sagt das. Was wissenschaftlich haltbar ist und was nicht, entscheidest nicht du und nicht ich und auch nicht Frau Falkenburg.

Ist denn dein Gegenmodell wissenschaftlich nachgewiesen. Wir
wissen
es nicht, da du dich nicht dazu äußerst.

Doch, ich äußere mich in diesem Faden mehrmals dazu: Wir wissen es
nicht
t...

Was soll dann diese Diskussion, vor allen Dingen in der Art und Weise? Wäre da nicht ein bisschen mehr Demut angesagt?

Meinst du tatsächlich, dass Thema wäre aus der Welt, wenn @Zara hier
verkündet, dass er mit dem Determinismus nichts mehr am Hut hat?


Glaubst du, ich könnte diese Diskussionen noch führen, wenn es mir um
Zara geht? Nein, es geht mir um einen für Erklärungen notwendigen
Kontrast, den ich immer deutlicher werdend vor mir her schiebe. Ein wenig
Gewicht muss man ihm lassen.

Das ist ja sehr großzügig. <img src=" />

Ich brauche ihn noch.

Na, also. Es geht es dir also doch um ihn.

Andere brauchen ihn auch, aber weniger als Reibungspol, sondern zum eigenen Erkenntnisgewinn hilfreichen Gesprächspartner.

Dito, vor allen Dingen bitte ich um die Fähigkeit andere Meinungen
akzeptieren zu können.


Wir stärken hier einen Kontrast, über deren Wirkung wir uns erst später
klar werden. Das Forum ist nicht dazu da, um irgendeine Meinungen zu
akzeptieren,

Nun, dann könntest du jetzt ja aufhören, von @Zara zum gefühlten 99. Mal zu verlangen, endlich deinen Thesen zuzustimmen.

Ich habe auch starke Zweifel, dass das Forum dafür da ist:

Zitat von dir:

"Nein, die gemeinsamen Messgrößen sind gar nicht existent, werden nur simuliert. Wir werden diese hier als ablenkendes Nebengleis dienende Simulation noch verständlicher herausarbeiten, auch wenn einige Diskutanten, wie verhaltenstechnisch bereits klar zu erkennen ist, durch bloße Zuwortmeldungen ("Reden ohne zu antworten!") das genaue Gegenteil verfolgen. Zunächst muss der zu erwartende, dogmatische Widerstand gebrochen werden. Und dazu laufen sie geradewegs in meine Arme."

Das hört sich für mich mehr nach Streit um des Streites willen und Recht haben wollen an.

Dieser Ansatz ist aber gerade bei diesem Thema völlig abwegig.

sondern um sie sachlich und argumentativ zu diskutieren.
Pfeffer & Salz stehen sowohl bei Ashitaka, als auch bei Zarathustra auf dem
Tisch.

Leider bleibt es nicht beim Salz und Pfeffer, sondern es kommen Dolch und Degen dazu.

Niemand, außer Kurt, sollte sich beschweren.

Dieser Seitenhieb war nun sicherlich nicht der Sache dienlich.

Die Argumentationskette bestimmst du nicht alleine!


Nein, dann leg doch mal los, statt die Konzentrationen auf die Personen
Ashitaka & Zarathustra zu lenken.

Schön, dass du weiter oben geschildert hast, wie sehr du diese Konzentration auf Zara brauchst. <img src=" />

Ich bin für jeden Input dankbar.

Siehe meinen Link zu Metzinger im anderen Posting.

LG

siggi

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