Sachliche Diskussion.

siggi, Mittwoch, 19.10.2016, 15:52 (vor 3428 Tagen) @ Ashitaka5731 Views
bearbeitet von siggi, Mittwoch, 19.10.2016, 16:38

Hallo Ashitaka,

Deine Beweggründe sind hinreichend bekannt.

Mir nicht.

Mir ist unbegreiflich, wie solche von dir immer wieder eingestreuten Provokationen zu einer sachlichen Diskussion beitragen sollen. Oder kannst du deine Andeutungen wissenschaftlich beweisen?

Welche "ominösen" Beweggründe haben denn diese Persönlichkeiten dazu bewogen, mehr oder weniger von einem kausal geschlossenen Weltbild auszugehen?


Alfred Jules Ayer (1910–1989)
Albert Einstein (1879–1955)
Max Planck (1858–1947)
John Stuart Mill (1806–1873)
Pierre-Simon Laplace (1749–1827)
Paul Henri Thiry d’Holbach (1723–1789)
David Hume (1711–1776)
Julien Offray de La Mettrie (1709–1751)
John Locke (1632–1704)
Baruch de Spinoza (1632–1677)
Thomas Hobbes (1588–1679)

Eine kausale Geschlossenheit der Welt ist wissenschaftlich nicht
nachweisbar.

Falsch. Es ist zur Zeit nicht voll umfänglich nachweisbar, muss deswegen aber nicht falsch sein, weil viel dafür spricht, dass es richtig ist. Siehe Einsteins Gravitationswellen.

Ist denn dein Gegenmodell wissenschaftlich nachgewiesen? Wir wissen es nicht, da du dich nicht dazu äußerst.

Du solltest dich deshalb der Tatsache stellen, dass deine Versuche, die
kausale Geschlossenheit der Welt durch physische Phänomene zu erklären,
schon aufgrund der fundamentalen Indeterminiertheit scheitern. Deine Dogmen
einer kausal geschlossenen Welt klingen für den Leser nur solange logisch,
wie du die deine Logik ad acta legenden Empirien der Wissenschaft
ausblendest und dich in einem altertümlichen Glaubenskrieg (der
"Offensichtlichkeit") verlierst.

Das ist eine Aneinanderreihung von höchst unwissenschaftlichen Belanglosigkeiten, deren Sinnhaftigkeit sich mir nicht erschließt, oder nur dann, wenn ich dir unlautere Absichten unterstellen würde und mich erneut zu der Frage veranlasst, was du mit dieser Diskussion eigentlich bezwecken möchtest.

Es scheint dir von Anfang an nur darum zu gehen, @Zara dazu zu bringen, hier in irgend einer Form von etwas abzuschwören, was im wissenschaftlichen Diskurs durchaus strittig ist, aber nun mal auch von vielen anderen Forschern vertreten wird.

Was soll das?

Bringt uns das irgendwie weiter, wenn dir persönliche Genugtuung geschieht?

Meinst du tatsächlich, das Thema wäre aus der Welt, wenn @Zara hier verkündet, dass er mit dem Determinismus nichts mehr am Hut hat?

Es gibt neben einer Frau Falkenburg, die sich übrigens in das Thema Hirnforschung nur eingelesen hat (vielleicht die falschen Bücher<img src=" />), eben viele andere, die mit der gleichen Berechtigung anderer Meinung sind.

Ich bitte um sachliche Argumentationen,

Dito, vor allen Dingen bitte ich um die Fähigkeit, andere Meinungen akzeptieren zu können.

die in ihrer Argumentationskette auf wissenschaftlichen Empirien basieren.

Die Argumentationskette bestimmst du nicht alleine!

LG

siggi

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