Azurs Lesefähigkeit

Zarathustra, Mittwoch, 02.12.2015, 12:37 (vor 3716 Tagen) @ azur9171 Views
bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 02.12.2015, 12:52

null Skrupel.


Das ist ja mal wieder herrlich. Na dann schaun wir doch mal zum Folgenden:

Den Exegeten hielt ich seit eh und je den Urtext,
den Palikanon entgegen.


Ach, und woher stammt der von Z. verwendete "Urtext"?

Ja woher wohl? Aus dem Palikanon! Die Texte wurden Jahrhunderte lange lediglich überliefert, bis sie ein rundes halbes Jahrtausend später als 'Urtexte' gedruckt wurden.

"Herkunft und Namen

Am besten erschlossen und als einziger buddhistischer Kanon vollständig
in einer indischen Sprache erhalten ist der Pali-Kanon der
Theravadins. Die Pali-Überlieferung gehört zum ältesten
Schriftgut des Buddhismus. Er geht auf die in Hinterindien und Ceylon
verbreitete Vibhajyvāda-Sekte der Theravada-Richtung zurück. Der Kanon
wurde unter König Vaá¹­á¹­agāmaṇī Abhaya (regierte von 89 bis 77) bei
Matale, Sri Lanka schriftlich niedergelegt und bildet die Grundlage des
Theravada. Der Wortlaut kann seit dem Entstehen der großen Kommentare im
5. und 6. Jahrhundert auf Ceylon als gesichert gelten."

Der Text über das Bewusstsein stammt eben von jenen: Theravadins.

Ja und? Steht das irgendwo zur Debatte?

Zudem: "Gedruckt wurde dieser Kanon, angeregt durch das Interesse
europäischer Forscher, erstmals im späten 19. Jahrhundert.
Fälschlicherweise wurde und wird noch immer dieser Pali-Kanon als der
ursprüngliche bzw. einzig richtige bezeichnet,- ein Irrtum, der auf die
Indologen dieser Zeit zurückgeht.

Die Ausgaben der Pali Text Society und die philologisch heute
umstrittenen,

doch poetischen deutschen Übersetzungen Karl Eugen Neumanns sowie von
Anton Gueth, entstanden im Zeitraum zwischen 1896 und 1917, haben ihn in
westlichen Sprachen zugänglich gemacht."

https://de.wikipedia.org/wiki/Pali-Kanon#Herkunft_und_Namen

Vermutlich hat Z. den Sanskrittext gelesen oder zumindest Unterweisung von
welchen erhalten, die den Urtext gelesen haben. Nein, viel wahrscheinlicher
war Z. sogar Zeuge, der das Original verfasst hat!

Für Z. Das ist Exegese: https://de.wikipedia.org/wiki/Exegese

Nein, Exegese sind Deine lächerlichen Umdeutungen des Buddhismus, die wir hier bereits bis zum Abwinken behandelt hatten. Eine Neuauflage ist überflüssig.

In diesem Thread geht es darum, was der Buddhismus im Kern und den Urtexten nach ist: Das Erreichen der vollständigen und restlosen Erlöschung des Bewusstseins. Im Klartext: die restlose und endgültige Ueberwindung des Lebens.
Das geht sowohl aus den Mahayana- wie auch aus den Theravada-Schriften hervor.


Z. muss nicht vortäuschen, sich mit dem Buddhismus lange und besonders
tiefgründig beschäftigt zu haben. Dafür spricht nichts.

Hundertmal tiefer als Du mit Deinen Schönfärbereien, nämlich mit dem Kern.
Da braucht es keinerlei langes Studium. Der Kern wird endlos repetiert: Ueberwindung des Lebens.

Wer einen Widerspruch zwischen dem von Z. zitierten Palikanon und des
Textes der Theravadins über das Bewusstsein behauptet wollte, kennte sich
nicht nur nicht aus, sondern hätte diesen noch nicht einmal gelesen.

Ja, allerdings. Nur Dir kommt es in den Sinn, aus meinen Beiträgen einen Widerspruch herauslesen zu müssen. Die Botschaft ist eindeutig: die restlose und endgültige Ueberwindung des Problems, des Lebens.


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