Diese Erfahrung kann ich bestaetigen ...

CrisisMaven ⌂, Freitag, 27.11.2015, 12:21 (vor 3721 Tagen) @ Kurt9692 Views

Nach einigen Wochen ruft der Lehrer den Berater an und fragt, wann er dem Schüler den Brief geben solle. Dieser habe sich nicht mehr geprügelt.

... aus der "Arbeit" (pro bono) mit gemobbten Schueler(inne)n: ich empfehle ein detailliertes Mobbing-Tagebuch anzulegen, da nur dies am Ende Menschen ueberzeugt, die es als nur gelegentliche Beobachter oft als "Einzelfaelle" ("hab' Dich doch nicht so!") abzutun pflegen. Vor Gericht sind solche Listen aber durchaus von gewichtigem Beweiswert. Insbesondere, weil man hinterher die agierenden Personen und den Anfuehrer (meist gibt es einen) nicht mehr aus dem Gedaechtnis zitieren kann.

Aus allen Faellen, bei denen ich spaeter noch Rueckmeldungen bekommen habe (das ist nicht immer der Fall), hat sich das Verhalten des "Raedelsfuehrers" meist schlagartig geaendert. Das Mobbing wurde inexistent.

Sind man' allet Systeme ...

P.S.: Ob das nun das Hutu/Tutsie-Massaker verhindert haette oder unsere Zuwanderungskrise loesen wird, bezweifle ich andererseits.

Da steuern zwei Dickschiffe aufeinander zu, wie bekanntlich Riesen-Oeltanker auch dann noch kollidieren, wenn man eine halbe Stunde vorher mit dem Ausweichmanoever begonnen hat. Politische Plattentektonik, wenn ueber 50% der aktiven Waehler(innen) die Mutter der Glaeubiger immer und immer wiederwaehlt, scheint anders zu funktionieren. Zur Betroffenheit gehoert einer, der sich betroffen fuehlt. Das zeigt sich in Handlungen (auch Unterlassungen sind Handlungen). Da sehe ich bis auf Ausnahmen weit und breit (weniger als) gar nichts.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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