Bewusstlosigkeit? - Bewusstsein aus buddhistischer Sicht

azur, Mittwoch, 02.12.2015, 08:17 (vor 3716 Tagen) @ Zarathustra9300 Views

Ich sprach vom Nicht-Leben als dem Ende des Leidens. Das lehrte Buddha:
Die Ueberwindung des Bewusstseins, des Rads, des Lebens, und bestimmt nicht
das Drinbleiben.

Durch das restlose Abwenden und Erlöschen des ,Begehrens' (tanhā)
erlischt das Anhaften (upādana), durch Erlöschen des Anhaftens der
,Werdeprozeß' (bhava), durch Erlöschen des (karmischen) Werdeprozesses
die ,Wiedergeburt' (jāti); durch Erlöschen der Wiedergeburt aber
erlöschen ,Altern und Sterben' (jarāmarana), Sorge, Jammer, Schmerz,
Trübsal und Verzweiflung. So kommt es zum Erlöschen dieser ganzen
Leidensfülle.

Somit ist das Erlöschen, Schwinden und Untergehen von Körperlichkeit,
Gefühl' Wahrnehmung, Geistesformation und Bewußtsein das Erlöschen des
Leidens, das Schwinden der Krankheit, die Aufhebung von Altern und Sterben.

Ehe das Mal wieder missverständlich wirkt, siehe: http://www.theravadanetz.de/pdf/txt_Bewusstsein_aus_buddhistischer_Sicht.pdf

Nicht umsonst wird auf Achtsamkeit: https://de.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit#Buddhismus , Gewahrsamkeit: http://tenshido-ryu.de/blog/posts/uber-gewahrsamkeit/ und Meditation hoher Wert gelegt.

Siehe auch den von Buddha vorgeschlagenen Weg zur Überwindung des Leidens: https://de.wikipedia.org/wiki/Edler_Achtfacher_Pfad

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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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