das eigene Kind...
Bei Frauen kommt Hybris vor allem in der Form vor, dass sie sich für die
Kinder anderer Leute verantwortlich fühlen - meist einhergehend mit einer
Vernachlässigung der eigenen Kinder; oder sie haben gar keine Kinder.
(Ob die eigenen Kinder vernachlässigt wurden, zeigt sich oft erst in
Geneerationen. Evolution verläuft langfristig)
Hybris ist immer dann, wenn ein Mensch das bewirken möchte, was den
Göttern vorbehalten ist und außerhalb seiner natürlichen Fähigkeiten
liegt.
Frauen sind für ihre eigenen Kinder verantwortlich - Verantwortung für
anderer Leute Kinder ist Hybris, die in der einen oder anderen Form von den
Göttern bestraft werden wird.
Danke Mephistopheles,
ein paar schöne Gedanken von Dir...
Ich würde formelhaft so sagen:
Hybris ist Abweichung vom artgerechten Menschsein.
In der von mir als artgerecht beschriebenen akephalen Gemeinschaft hat keine Mutter ein 'eigenes' Kind.
Eigentum gibt es (noch) nicht - das ist ein Konzept des zivilisierten Menschen.
Und ich denke es gibt nicht mal 'Verantwortung'.
Die gesamte Sippe ist eine schwarmgebildete Einheit.
Da ist niemand für das [eigene] Kind verantwortlich.
Ein Kind geht nicht zur [eigenen] Mutter für z. B. Unterstützung, denn diese bekommt es uneingeschränkt von jedem Mitglied der Gemeinschaft.
Aber selbst 'Unterstützung' ist schon ein fragwürdiger Aspekt.
Die Menschen sind eher Modelle oder Ursachen für die Spiegelneuronen der Kinder bzw. umgekehrt.
Danke und Gruß
Hinterbänkler
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...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...
Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'