Pieks
Hi,
Das in die Gesellschaft zu injizierende Memchen scheint mir mit der
Erkenntnis der Exponentialfunktion in Zusammenhang zu stehen.
Sagen wir so, die Exponentialfunktion ergibt sich - bei der derzeitigen Vernachlässigung des Memchens bei jeder Handlung und Interaktion - ganz alleine als Folge. Keine Schuldigen, Verantwortlichen, Mächtigen, Pöhsen Zentralen. Nur eine gepflegte, religiöse Fehlprogrammierung jedes Tierchens im Schwarm, seit 6000 Jahren.
Ob es uns 7,5Mrd. Menschen gelingen kann, selbst bei Rückbesinnung auf
dieses Mem die Exponentialfunktionen unserer Lebensweise zurückzubauen,
erscheint mir als sehr fraglich.
Auch der Rückbau ergibt sich ohne viel Mühe von alleine, bei Wieder-Berücksichtigung des Memchens in jeder Handlung und Interaktion.
Eine Lösung könnte die „Eroberung“ des Weltalls sein; dies kann
tatsächlich Kurts gesuchter Kühler sein (ist aber wohl ein Wettlauf
zwischen Erfolg und totaler Zerstörung, bzw. ungewolltem Rückbau auf
Steinzeitniveau).
Das wär eher nicht der Kühler, sondern die kurzweil'sche Eröffnung neuer Wucherungsräume für den explodierenden Krebs.
Ein Pieks wird nicht reichen, leider.
Ein Pieks wird nach dem Verständnis von Autopoiese tendenziell schon zu viel sein. Es würde eigentlich reichen, immer öfter mal nichts zu tun außer ein bisschen reinigenâ„¢.
vG Kurt
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[color=chocolate]Ein Lehrer ist verzweifelt über einen gewalttätigen Schüler (tägliche Prügeleien, Einschüchterungen usw.). Alle Reaktionen des Lehrers haben keinen Erfolg (Gespräch, Drohung, Strafe, Verständnis usw.). Der Lehrer erzählt dem Berater, was er über den Schüler und andere Kinder weiß. Daraus formulieren Berater und Lehrer einen Brief an den Schüler, in dem auch einige neue Gedanken, die sich im Gespräch ergeben haben, enthalten sind. Der Lehrer soll dem Schüler nach der nächsten Prügelei den Brief geben.
Nach einigen Wochen ruft der Lehrer den Berater an und fragt, wann er dem Schüler den Brief geben solle. Dieser habe sich nicht mehr geprügelt.[/color]
Interkulturelle Therapie: Nichts tun und das perfekt
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Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.