Wiederkehr des Memchen

KK, Freitag, 27.11.2015, 19:51 (vor 3721 Tagen) @ Kurt9547 Views

Hallo Kurt,

Das in die Gesellschaft zu injizierende Memchen scheint mir mit der
Erkenntnis der Exponentialfunktion in Zusammenhang zu stehen.


Sagen wir so, die Exponentialfunktion ergibt sich - bei der derzeitigen
Vernachlässigung des Memchens bei jeder Handlung und Interaktion - ganz
alleine als Folge. Keine Schuldigen, Verantwortlichen, Mächtigen, Pöhsen
Zentralen. Nur eine gepflegte, religiöse Fehlprogrammierung jedes
Tierchens im Schwarm, seit 6000 Jahren.


Das mag so sein; mir ging es darum aufzuzeigen, daß die Exponentialfunktion vom System nicht verstanden/ verinnerlicht ist.
Denn wenn dies der Fall wäre, müsste sich das Memchen im Sinne der Selbsterhaltung wieder bilden (Klima, Finanzen, Bevölkerungswachstum etc.).

Ob es uns 7,5Mrd. Menschen gelingen kann, selbst bei Rückbesinnung auf
dieses Mem die Exponentialfunktionen unserer Lebensweise

zurückzubauen,

erscheint mir als sehr fraglich.


Auch der Rückbau ergibt sich ohne viel Mühe von alleine, bei
Wieder-Berücksichtigung des Memchens in jeder Handlung und Interaktion.


Wie soll die derzeitige Weltbevölkerung (Gesamtsystem) dies ohne viel Mühe, so ganz alleine, zersplittert in unzählige Teilsysteme, überhaupt kommunizieren, um zum Memchen zurückzufinden?

Meine Befürchtung ist, daß dies nicht ohne fundamentalen Crash (endogene oder exogene Ursache) abgehen kann.

Eine Lösung könnte die „Eroberung“ des Weltalls sein; dies kann
tatsächlich Kurts gesuchter Kühler sein (ist aber wohl ein Wettlauf
zwischen Erfolg und totaler Zerstörung, bzw. ungewolltem Rückbau auf
Steinzeitniveau).


Das wär eher nicht der Kühler, sondern die kurzweil'sche Eröffnung
neuer Wucherungsräume für den explodierenden Krebs.


Ja, könnte aber auf unserem Planeten den Dampf aus dem Kessel ableiten und das Ende bis zum Ende deutlich verlängern, ohne die Spielanordnung grundlegend ändern zu müssen.
(Hab’ vielleicht zuviel SF gelesen)

Ein Pieks wird nicht reichen, leider.


Ein Pieks wird nach dem Verständnis von
Autopoiese
tendenziell schon zu viel sein. Es würde eigentlich reichen, immer öfter
mal
nichts
zu tun außer
ein bisschen reinigenâ„¢.

Deinen Pieks habe ich als eine von außen kommende Injektion interpretiert, die selbst ein geschlossenes autopoietisches System als sinnhaft freiwillig adaptieren und dadurch das Memchen ausbilden könnte.

Ein Pieks wie die derzeitig sich anbahnende weltweite Migrationswelle (Heinsohn) muß wohl eher als unfreiwillig zu adaptierender Einfluß der Umwelt betrachtet werden.

Ob dies Probleme sind, die sich durch perfektes Nichtstun von selbst erledigen?

Freundliche Grüße
KK


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.