Keine praktische Statistik

Rybezahl, Montag, 24.10.2016, 12:03 (vor 3423 Tagen) @ twc-online4916 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.10.2016, 12:22

Hallo!

Beispiel: Hindernisse tauchen in einem Autorennspiel mit 5 Bahnen wirklich
zufällig auf. Das Programm oder das Lebewesen nimmt die Bahn, auf der
seine statistische Auswertung ergibt, dass die relative Häufigkeit der
Hindernisse in Sichtweite am geringsten ist.

- Völlig zufällige Ereignisse lassen sich nicht statistisch erfassen. Besser gesagt, die Statistik wäre unbrauchbar, da daraus keine sicheren Aussagen über den nächsten Zufall getroffen werden können.

- Trotzdem kann sich ein zufälliges Ereignis rational in die Welt einfügen, muss also nicht wahnsinnig erscheinen (selbst wenn es das täte, wäre damit noch kein sicheres Urteil über die tatsächliche Wahnsinnigkeit getroffen).

- Die Identität von physischen Ereignissen und Wahrnehmung ist durch die Hirnforschung nicht bewiesen. Ist das überhaupt möglich? Man kann zwar einen Monismus annehmen, wodurch der Unterschied zw. physischen Ereignissen und Wahrnehmung wegfällt, dieser beweist sich allerdings auch nicht von selbst.

- Vielleicht müsste man einen allgemeinen Konses über Begrifflichkeiten wie Wille, Urteil, Handlung, Bewusstsein usw. definieren; daraus ergeben sich meiner Beobachtung nach die meisten Missverständnisse.

Gruß von
Rybezahl.

--
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