Höhere Wesen als der Mensch
"Der Mensch, das höchstes Wesen im Universum"
http://www.hfrudolph.bplaced.net/Wesen.html
In dem verlinkten Artikel heißt es:
"Kann man aber sagen, dass er (der Mensch) das höchste Wesen im Weltall ist? Ja, man kann! Es ist nichts bekannt von Wesen im Weltraum, die höher entwickelt wären als der Mensch."
Das ist eine naive Aussage nach dem Motto: Was mir nicht bekannt ist, gibt es nicht.
Wenn man einen Motor irgendwo findet, wird kein Mensch auf die Idee kommen, dass die einzelnen materiellen Teile sich zufällig so zusammengefügt haben. Jeder wird selbstverständlich sagen, dem Motor liegt der Plan eines intelligenten Wesens, des Menschen, zugrunde, nachdem der Motor gebaut worden ist.
Beim Menschen, diesem noch weitaus komplizierteren und dann noch belebten (woher kommt das Leben?) Organismus setzt die Logik aus. Da lehnt man es ab, dass dem ebenfalls der Plan eines intelligenten Wesens zugrunde liegen muss, nachdem er geschaffen wurde.
So sagte Max Planck:
"Als Physiker, als Mann, der für sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft der Erforschung der Materie dient, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwärmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erfahrungen des Atoms folgendes:
Es gibt keine Materie an sich, alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält.
Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch ewige abstrakte Kraft gibt - es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum mobile (das aus sich selbst Bewegte) zu finden - so müssen wir hinter dieser Kraft bewussten, intelligenten Geist annehmen.
Dieser Geist ist der Urgrund der Materie, nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche (der Boden), denn diese Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. - Da es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geist-Wesen annehmen.
Da aber auch Geist-Wesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben, GOTT.
Eine Wissenschaft, die den Geist nicht in ihr Denken mit einbezieht, kann nicht zur Wahrheit vordringen. Die Existenz einer Schöpferkraft muss in den Wissenschaften als eine unanzweifelbare Tatsache akzeptiert werden."
http://bildung-und-mensch.de/interdiziplinaerer-dialog/materie.html
Schon die Begriffe und Ideen unseres Denkens sind geistigen Ursprungs. Wenn ihre Inhalte (wie z.B besonders deutlich in der Mathematik) allgemein gültig sind, haben sie eine vom einzelnen Menschen unabhängige, in sich gegründete Existenz. Sie müssen einer geistigen Ideenwelt entstammen, aus der wir sie intuitiv erfassen. Jeder Mensch hat mit seinem Denken Zugang zu dieser Ideenwelt und gewinnt daraus seine Begriffe. Anders wären Verständigung und gemeinschaftliches Wirken gar nicht möglich.
Eine genauere Untersuchung des Denkens zeigt dies.