Bitte um Markierung!
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Ich werde die entsprechenden Stellen markieren, verlinken oder nochmal
wiedergeben (wenn ich dazu komme, also vielleicht:)...
Ja, bitte, das würde ich gerne nochmal markiert sehen.
Aus dem Text: "Der Determinist dagegen schlussfolgert aus der Beobachtung aller sonstigen Kausalvorgänge, dass in jeder Blackbox ein kausaler Vorgang vorhanden sein muss und lehnt die Existenz des „echten“ Zufalls ab."
Mein Weltbild ist eher so: Nach unseren aktuellen physikalischen Kenntnissen sieht z. B. die Mechanik klar kausal/deterministisch aus, das Wetter klar kausal/deterministisch (chaotisch langfristig unvorhersagbar) und die Quantentheorie wird statistisch beschrieben. Dann folgere ich weder, dass alles indeterministisch ist, noch, dass alles deterministisch ist, sondern dass es einfach so sein kann, wie es aktuell aussieht: Dass wir es nicht genau wissen, dass aber im Quantenbereich echte statistische Prozesse vorliegen könnten. Wie ein Determinist im Sinne eines echten Beweises aus Überlegungen über Makro-Gegenstände schlussfolgern kann, dass im Quantenbereich keine statistischen Prozesse vorliegen können, ist mir in keiner Weise klar. Und ich sehe auch nicht, wo es im Text klar wird (außer dadurch, dass es einfach behauptet wird).
In einer Blackbox im Quantenbereich müssen nicht dieselben Gesetze wie in einer Makro-Blackbox gelten, wenn wir dort andere Phänomene beobachten (wenn auch die Beobachtung im Quantenbereich z. B. über die Unschärferelation eingeschränkt ist). Man kann z. B. auch nicht aus der Vorhersagbarkeit von mechanischen deterministischen Systemen (vorhersagbar) auf die Vorhersagbarkeit von deterministischem Wetter (chaotisch, nur kurzfristig vorhersagbar) schließen. Es gibt Gesetze oder Regeln, die nicht für alles gelten. Und wenn ich unterschiedliches Verhalten beobachte, sollte ich meiner Meinung nach zumindest in Erwägung ziehen, dass es auch unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten geben könnte.