Es gibt dafür Erklärungen (Edit)

azur, Sonntag, 05.04.2015, 13:09 (vor 3934 Tagen) @ Centao9828 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 13:16

in den Filmen I - III heraus gelassen wurde.., lieber Azur.

Lieber Centao,

das steht auch in dem Link:

"Nach Angaben Peter Jacksons passte der Alte Wald nicht in das dramaturgische Konzept, den Konflikt der Hobbits mit den Nazgûl und das möglichst früh im Film angesiedelte Auftreten Aragorns in Bree in den Vordergrund zu rücken.

Über weitere Gründe gibt es nur Vermutungen. Ansichten, Vorstellungen und Meinungen zur Figur des Tom Bombadil klaffen, wie oben gezeigt, bei der weltweiten Fangemeinde, bei Experten und nicht zuletzt bei Tolkien selbst mitunter weit auseinander. Das in einer Verfilmung dieses eigenartigen Charakters liegende Konfliktpotential wäre bei den Fans wohl größer gewesen als jenes, das die Nicht-Verfilmung schließlich eröffnete."
http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Tom_Bombadil#Filmtrilogie

Vielleicht verfilmt man mal das Gedicht von der Flussfahrt Bombadils.

http://www.magistrix.de/texte/Gedichte/Nachdenkliches-Raetselhaftes-und-Philosophisches...

Herrrlich, dieser Kerl.


Zumal Tom ja so an die Ewigkeit kratzt..

Genau. Nicht gebunden.


Danke für diesen wichtigen Gedanken, an den vor langer Zeit gelesenen
Stoff.

Sehr gern.


Viele Grüße,
CenTao

Viele freundliche Grüße

azur

PS: Natürlich liest Du Rechtstexte anders, schlimm genug..<img src=" />!

Ach weißt Du, ein Physiker liest Fachtexte anders, ein Mediziner usw.

Es ist doch klar, dass eine hochkomplexe Angelegenheit gründlich studiert werden muss. Auch wenn es einem stellenweise selbst wie Gehirnwäsche vorkommt, so geht es doch nicht anders, als wie in der Mathematik ganz genau zu definieren (so das geht).

Schau mal, das habe ich mal per Email antworten müssen:

"Und was das Studium angeht. Nun bleib mal locker. Das ist nur ein Fach und keine Religion.

Bin mit großen Vorbehalten ins Studium gegangen und habe gedacht, gut lernst Du es von innen kennen. Dem Staat und vielem gegegenüber war ich schon immer skeptisch eingestellt. Das verlernt man auch nicht im Studium.

Man muss den Gedanken folgen, die einem stellenweise nicht passen, um lernen zu können und das ist schon gruselig. Wie warum eine Sitzblockade Gewalt sein sollte (nachher in einem ungewöhnlichen Verfahren zurückgenommen). Das war so ein Moment, wo man am liebsten hinschmeist.

Aber Du darfst zweierlei unbedingt berücksichtigen: A) es sind eine Masse unterschiedlicher Leute in diesem Studium. Und die bleiben auch recht verschieden. Denk allein an die Kanzleikollegen Horst Mahler, Stroeble und Schilly. Und B) Die Masse des Rechts findet auch in recht unverfänglichen Bereichen statt: Mietrecht, Ehe, Verkehrsunfälle, Arbeitsrecht.

Wenn man in der Historie schaut, wer alles Jurist war... Selbst Kopernikus und Goethe. Vermutlich hielt mich auch dort keiner für konventionell, was allerdings eine große Menge Leute dort sind. Aber das ist auch in anderen Fächern so. Auch das ist nicht ungewöhnlich.

Bin froh, dass ich nicht juristisch arbeiten muss, aber das Fach ist als solches sehr lehrreich, auch als Denkschule. Juristen müssen mit jedem Lebenssachverhalt umgehen lernen und das schult durchaus die grauen Zellen.

Also mach mal halblang Alter."

Er meinte, das Jurastudium erzöge besondere Staatsnähe, was aber nicht so ist. Man hat es ja stetig, auch in der Praxis, mit unendlich vielen Defekten zu tun, auch und gerade die des staatlichen Handelns. Da wird man eher skeptisch allem gegenüber.

Edit: Es ist wie das Vorurteil, Juristen wüssten nicht, dass sich alles stetig ändert. Die Rechtslage ändert sich andauernd, weil ständig neue Regelungen, neue Fassungen und Gesetzesnovellen in Kraft treten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Novelle_%28Recht%29
http://de.wiktionary.org/wiki/in_Kraft_treten

Jurtisten wissen nur, was schneller, und was schwerer änderbar ist.

Sie wissen im Übrigen auch, dass es auch andere Rechtsordnungen und Macht- und Herrschaftsverhältnisse gibt. Allein das BGB galt, mit Anpassungen, in Kaiserreich, Weimaer Republik, NS-Zeit, DDR und BRD.


PPS: Die aufgeklärte Monarchie ist der Diskussion sehr würdig...

Dikutieren kann man vieles, allerdings hat man mit nicht Abwählbaren oder Absolutisten wahrlich nicht nur gute Erfahrungen gemacht.

--
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Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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