Menschen werden Endosymbionten der Bäume
Hallo bob,
Allerdings staune ich jetzt noch mehr, weil Du einen Zeitraum von einem
Monat nennst. Verstehe ich das falsch, oder meinst Du tatsächlich ein
frisch gepflanztes und in einem Monat dicht gewachsenes Baumgebilde?Ein Lebend-Haus in Fertigteilebauweise?
Ja, ich meine ein Fertighaus, dass nach dem Pflanzen in einem Monat bezugsfertig ist und geeignet zum Überwintern. Wie im vorangegangenen Post geschrieben geht es um eine Wurzelkuppel. Über einer Schablone aus Holz und Folie liegen lange Triebe von beispielweise Pappel. Darauf kommt Erde (und zwingend auch ein Spezialmaterial, auf das ich jetzt nicht eingehe). Durch die Folie ist der Raum unter der Holzschablone sofort wasserdicht und kann umgehend bezogen werden. Auf dem Erdhügel entsteht im Lauf der Jahre ein Wäldchen. Auf der Folie wachsen die Wurzeln zu einer Holzfläche. Diese Fläche wird tragfähig und wasserdicht, allerdings vermutlich nur wenn das angedeutete Spezialmateriel mit in der Erde eingemischt wird. Nach geschätzten 20 Jahren kann man dann die Schablone sowie die Folie entfernen und die lebende tragfähige und wasserdichte Wurzelkuppel bleibt stehen.
Diese Methode passt auch zum Bedarf der Umstellungszeit für die Bewohner. Es braucht Zeit den Umgang mit einem bewohnten Lebewesen zu erlernen. Man kann das grob mit einem Haustier vergleichen. Immer wieder brauchen Lebewesen Hinwendung, Pflege, Nahrung etc. Sie geben aber auch viel zurück. Man wird zum Symbionten oder besser gesagt zum Endosymbionten der Bäume (Zitat aus wiki: Als Endosymbionten werden Symbionten bezeichnet, die im Innern ihres Wirtes leben.)
Mein Motto ist also nicht: Zurück auf die Bäume, sondern vielmehr:
Vorwärts unter die Bäume.
Viele Grüße
Konstantin