wenn Du von uns schon Zahlen zitierst, dann bitte etwas genauer!

Konstantin ⌂, Waldhessen, Samstag, 04.04.2015, 00:15 (vor 3936 Tagen) @ Uwe10380 Views

Hallo Uwe,

danke für Deine Beschäftigung mit unseren Gedanken. Jedoch scheint es mir, dass Du etwas schnell die Texte überflogen hast.

Was könnten Störungen sein? In meinen Überlegungen – bestimmt nicht
vollendet - schreibe ich da
1. 1ha pro Mensch
(aus Leitfaden zum Projekt Waldgartendorf, Seite 4) erfordert am
Rechenbeispiel für die Bundesrepublik ca. 81 Mio ha Boden (=verwertbares
Gelände).

Diese Berechnung ist falsch.
Auf der genannten Seite steht:

"Der ökologische Fußabdruck in Deutschland beträgt im Durchschnitt pro Mensch ca. 4,5 global-Hektar. Die Biokapazität liegt in Deutschland jedoch nur bei ca. 2 global-Hektar pro Mensch. (2 global-Hektar sind umgerechnet auf Deutschland sogar nur ca. 0,5 ha = 5000m² weil hierzulande die Böden (noch) viel produktiver sind als z.B. in der Wüste.)

Eine Familie mit beispielsweise 7 Menschen (3 Generationen) beansprucht derzeit mehr als 31 global-Hektar, während nur 14 global-Hektar zur Verfügung stehen!

Dieses eigentlich unmögliche Verhalten funktioniert nur kurzfristig beim Verprassen von gesammelten Werten (z.B. Wald, Öl, Humus), bei Anhäufung von Müll und bei Beanspruchung von Flächen in anderen Regionen der Welt.

Der Hektar als Lösung:

Bei dem von uns angestrebten ökologischen Fußabdruck von 1 ha pro Mensch beansprucht eine Familie nur noch 7 ha. Konkret braucht es dafür einen angepassten Lebensstil im Rahmen einer Siedlung, einem Waldgartendorf."

Beachte also bitte wann es um Hektar geht und wann um Global-Hektar.

Wir streben an den Flächenbedarf auf weniger als ein Viertel zu bringen im Verhältnis zum jetzigen Zustand!! Deine Formulierungen wirken fälschlicherweise so als ob unser Waldgartendorf-Konzept weit mehr Fläche brauchen würde als die jetzige Situation. Es ist aber genau andersrum! Berechne doch spaßeshalber mal wie viel Fläche ausserhalb Deutschlands aktuell gebraucht wird um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten der hierzulande als "normal" wahrgenommen wird!!

Ich zitiere aus dem Buch Anastasia Band 5 Seite 122:
Wladimir Megre: “Ich hatte auch mal gedacht, dass eine Stadtfamilie irgendwo im fünften Stock eines Wohnhauses weniger Land für sich beansprucht als jemand mit einem eigenen Haus und Grundstück. Das ist aber eine Illusion. Jeder beliebige Mensch, auf welcher Etage er auch wohnt, braucht für seine Ernährung das, was auf dem Lande wächst. Nur wird für ihn zusätzlich noch Platz für Transportwege, Lagerhallen und Geschäfte benötigt, damit er letztlich seine Lebensmittel bekommen kann. Also braucht jeder Mensch ständig ein bestimmtes Stück Land für seinen Unterhalt, ob er sich dessen nunbewusst ist oder nicht.”

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"


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