In mancherlei Hinsicht wird einem halt befohlen, was man zu glauben hat

stocksorcerer, Freitag, 13.11.2015, 09:55 (vor 3734 Tagen) @ Doomsday7594 Views

So einfach ist das. Das Beschäftigen mit der Thematik ist verboten, sei es aus historischer oder auch aus wissenschaftlicher Sicht. Hätten Politik und Medien dieses Diktat nicht so vorzüglich ausgeführt, dann wären wir heute "Japaner".

Wir würden immer noch sagen, dass die Alliierten Kriegsverbrechen begangen haben, uns nicht wie "Befreite" fühlen, nicht kleinmachen bei jeder Gelegenheit durch vermeintlich moralische Überlegenheit und uns nicht zum hörigsten aller Vasallen entwickelt haben. Für mich ist das peinlichste Kapitel in der deutschen Geschichte das, was gerade stattfindet.

Der Durchschnittsdeutsche hat doch keinerlei Ahnung, was sich tatsächlich in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts abgespielt hat, aber fast jeder nimmt sich das Recht heraus, ungeprüft zu moralisieren und seinen Ahnen in das Grab zu spucken oder darauf zu urinieren.

Aus dieser Unkenntnis heraus probieren manche dann rückblickend hinkende Vergleiche, um heute Untragbares an irgendetwas zu messen. Dabei kann man leider nur Dinge vergleichen, die greifbar sind. Nur Fakten, die man von allen Seiten beleuchten kann und darf.

Frau Haverbeck hat den meisten Deutschen etwas voraus. Sie war Zeitzeugin, hat Dinge erlebt und Überzeugungen entwickelt. Damit hat sie allen, die eine diktierte Geschichte nachplappern, einiges voraus. Sie kämpft jedenfalls noch, wo die meisten nur an sich denken und den Schwanz einziehen.

Und dass dieses System lügt und reichlich Wasserträger an allen erdenklichen Positionen hat, um Dinge unter dem Topfdeckel zu halten, muss niemanden wundern.

Gruß
stocksorcerer


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