Eine Definition :-)
was ist an folgendem falsch bzw. was ist daran falsches Verständnis von
Bewusstheit:
Sich bewusst machen und sein (also empfinden, erkennen, verstehen,
einordnen...) welche Haltung wir einnehmen. Bewusstheit ist nichts
anderes,
nichts was losgelöst von Empfindung, Erkenntnis, Verständnis usw.
ist.
Ist da 'totes Wissen' dabei?
Ist das ohne Lebenssinn?
Ist das ohne Willen?
Hallo Hinterbänkler,
na gut dann eben eine Definition von Bewusstheit, damit wir
nicht aneinander vorbei reden.
Verstehen ist grundsätzlich viel mehr als nur das Verstehen seiner selbst.
Das Erkennen seiner selbst ist die Grundlage, aber nicht der Wille und
nicht der Lebenssinn. Der Lebenssinn und der Wille sind größer als die
gesellschaftlichen Gegebenheiten des Lebens. Deshalb bezeichnete
Nietzsche diesen Weg als die Brücke zum Übermenschen. Und Castaneda
als den Sprung in das Abstrakte.
Es bedeutet zu erkennen, dass man ein Mitschöpfer im Schöpfungs-
prozess ist. Ein Gestalter. Wir erschaffen selbst das Universum.
Auch dann, wenn es uns nicht bewusst ist.
Der oben stehende fette Absatz bleibt tot, solange bis man
ihn verwirklicht und ihn mit Leben erfüllt. Dann kann man zu
einem Schaffenden werden, der sich bewusst ist, dass er erschafft
und was er erschafft. Auch wenn andere es vielleicht nicht erkennen
oder verstehen. Sich des eigenen Schöpfungsprozesses bewusst
zu werden, ist Bewusstheit.
Das heißt, Bewusstheit ist mehr als nur Analyse und Verstehen.
Sie kann zu etwas Lebendigem – zu einem Tun werden.
Ein lebendiges Gesamtwerk, bestehend aus Sinn und Wille.
Gruß
nemo