Nein, nein, ich meine das wirklich ernst.
So, wie ich meinen biologischen Zweig verkümmern lasse, so läßt ein
überwiegender Teil der Menschheit seinen geistigen Zweig verkümmern.
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Nur zur Materie: Haben Sie schon einmal einen wunderschönen Kristall angeschaut, nicht behandelt, einfach so, wie er gewachsen ist? Bei einigen der ausdrucksfähigsten Exponate hat man den Eindruck, an der Entstehung der Erde teilhaben zu können. Oder Pflanzen?, Blumen, Tiere, Wasser, junge Menschen.
Wenn Nähe da ist, dann spürt man, dass alles eins ist.
Der Schweizer Goldschmied Eduard Gübelin, der mit den schönsten und ausdrucksvollsten Exponaten der "unbelebten" Natur hat arbeiten dürfen, beschreibt einen STEIN folgendermaßen:
"Rotmagie und Farbextrakt aus einem "Tropfen vom Herzblut der Mutter Erde" - so wird der Rubin in der überschwenglichen Sprache des Orients betitelt". ....... Kaum ein anderes Kleinod vermochte gefühlsbetonte Schwingungen zu erzeugen, wie der Rubin. Bei allen Völkern symbolisierte er von jeher das Höchste unter den Glücksgütern - die Liebe........ Sein Name.... versinnbildlicht die Verkörperung des schönsten, denkbaren Rots...."
Das ist ein STEIN, ein Mineral, das solche Emotionen und Gefühle in den Menschen "erweckt". Eine Farbe und ein Leuchten der unbelebten Natur.
Entnommen aus: Edelsteine - Eudard Gübelin, Franz-Xaver Erni.
Einen lieben Gruß
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