Interessant, dass Spengler schon vor 100 Jahren erkannt hat, dass Großstädte die Leute eher unfruchtbar machen

BerndBorchert, Donnerstag, 11.02.2016, 18:40 (vor 3650 Tagen) @ Taurec7130 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 11.02.2016, 18:45

wobei ein Blick in die Statistiken schon damals genügt hätte.

Und damit, dass man das nicht biologisch oder wirtschaftlich begründen kann, hat er ja recht: dort wo es global wirtschaftlich die besten Bedingungen gibt, ist die Geburtenrate am niedrigsten.

Aber hat er sich nicht jetzt nach 100 Jahren schon selber widerlegt? denn die "Fellachen" sehe ich nicht in den Großstädten, bestenfalls in den Immigrantenghettos. Im Gegenteil, die Menschen vor allem in den Großstädten waren noch nie so gebildet/ausgebildet.

Ich frag mich, ob Sprengler, wenn er noch leben würde, heute noch seine Thesen und Vorhersagen verifizieren würde, oder ob er zugeben müsste, dass es anders verlaufen ist. Hat er eigentlich den Übergang zu einer Welt-Zivilisation vorhergesagt? praktisch haben wir das ja vorliegen. Oder würde er die aktuelle globale Zivilisation als letzte Aufblähung der europäischen Kultur (die er ja die faustische nennt) ansehen, so wie ein Stern sich vor dem Untergang aufbläht?

Im privaten Umfeld sehe ich übrigens eher eine positive Korrelation Bildung/Fruchtbarkeit: die Hochausgebildeten (Ärzte, Ingenieure, etc.) haben eher 3 oder 4 Kinder, während die nicht so ausgebildeten (Jura-Studium abgebrochen etc., Verkäufer, etc.) eher 1 Kind haben. Wie passt das ins Konzept?

Bernd Borchert


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