Ist denn fremdes Leben weniger wert, als bekanntes Leben?
DAS halte ich für pervers, und das Einzige, was ich an deinen Beiträgen
zu kritisieren habe:
Wer wildfremde Menschen unterstützt und ihnen hilft, der bestiehlt damit
seine Angehörigen - und wird damit weder Dank ernten - noch hat er ihn
verdient. Er verhält sich im Gegenteil moralisch verwerflich.Und diese moralische Verworfenheit ist einer der Hauptgründe für den
Untergang unserer Zivilisatin, wer weder sich noch seine Nächsten, sondern
stattdessen die Fernsten liebt.
Was ist denn, wenn bei dem Fremden, dem man gerade hilft, herauskommt, dass er ein sehr weit entferntes Familienmitglied ist?
Oder anders, was ist, wenn der beste Freund mehr mit einem spricht, als es die eigene Schwester jemals getan hat?
Woran definiert sich eigentlich "Familie"? Ist die Geschichte wirklich nur auf das Blut begrenzt oder spielen da auch immaterielle/seelische Faktoren hinein?
Wir stammen, laut der modernen Wissenschaft, von wenigen zehntausend Individuen ab. Die Atome, aus denen wir bestehen, kreisen seit Urzeiten auf dem Erdgefüge herum, faktisch SIND wir alle miteinander verwandt. Auch wenn die Krone immer ausladender wird, so ist und bleibt es derselbe Stamm.
Die Perversität ergibt sich meiner Meinung nach einzig aus der Fixierung auf das Geld, der wir anheim gefallen sind. Klar will niemand für einen Fremden zahlen. Ich wüsste da auch gerne ein Lösung zu, kann bisher lediglich zusichern, das ich mir Gedanken darum mache. Solange ich keine habe, sage ich gerne, dass alles, was man gibt, bis zu dreimal zu einem zurück kommt. Auf Wegen und unter Umständen, die Sie sich niemals ausrechnen könnten.
Last but not least; 62 Leute raffen und raffen, was sie nur können; wir sollten die vielleicht mal zum Thema "Perversität" befragen, oder?
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Liebe Grüße
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