Gute Argumentenliste, deckt sich 1:1 mit der Meinigen!

Vanitas, Donnerstag, 11.02.2016, 17:03 (vor 3649 Tagen) @ re-aktionaer7430 Views

2. Das Leben als "Emanzipierte, selbstbestimmte Frau" ist den meisten
Frauen die ich kenne insgeheim ein Gräuel. Bis auf ganz wenige (zu denen
Du vielleicht zählen magst) sind Frauen heilfroh, wenn man ihnen
unangenehme Entscheidungen abnimmt, Streitigkeiten für sie ausficht und
ihnen generell kompetitive Situationen erspart. Darüber hinaus ist nach
wie vor ein pralles Konto erotischer als Brusthaare und ein Mann der kein
Standing in der Gesellschaft hat wirkt in der Regel absolut unattraktiv als
ernst zu nehmender Partner. (Weil eben im Hintergrund noch immer der
Versorgergedanke mitschwingt)
Auch bei Dir klingt der Wunsch nach einem Mann durch, der als
stabilisierender Konterpart da sein soll. Und der nie da war. Warum nur?

> Ganz einfach: Weil kein Mann, der Verantwortung übernehmen soll, daran
[quote]interessiert ist, gleichzeitig nicht das Steuer in der Hand zu haben
. So
simpel ist das.
Daher bist Du immer an Spielgefährten geraten und eben nicht an Männer.
Diesen Spielgefährten aber sind derlei Dinge eher gleichgültig, weil sie
eine Beziehung nicht als Schiff ansehen, dass sie zu steuern gedenken,
sondern eher als einen Hop on hop off Bus, mit dem es temporär lustig ist
rumzufahren. Konflikte werden da auch ab einer gewissen Intensität nicht
mehr ausgetragen, sondern der Fickvertrag gekündigt. Womit wir beim
nächsten Punkt wären....[/quote]

Hallo re-aktionaer,

ich greife mal Punkt 2 heraus, um noch etwas anzufügen, was mir so über die Jahre und vielen gescheiterten Beziehungen in meiner Umgebung, gottlob nicht bei mir selber, aufgefallen ist. Die anderen Punkte gehen klar, das sehe ich ganz genau so!

Du schreibst, dass den meisten emanzipierten Frauen ihr selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben insgeheim ein Gräuel sei, aber das ist imho wohl zu apodiktisch geurteilt, denn gerade diese Selbstbestimmung und Eigenverantwortung wollen sie ja heute um keinen Preis aufgeben, was ja auch verständlich ist, da hart erkämpft über Jahrhunderte. Aber dieses eigentliche Positivum wurde erwiesenermaßen wenigstens in Europa durch gewisse gesellschaftlich-politische "Wirkmächte" angeschoben und befeuert, mit dem Hintergrundziel der Entfremdung von Mann und Frau zum Schaden der Familie als Keimzelle des gesellschaftlichen Fortbestandes und ferner des tradierten Geschlechterrollenverständnisses, basierend auf archaischen physisch-psychischen Notwendigkeiten beider Geschlechter.

Damit kommen die modernen Frauen hier aber in Kollision mit ihrer eigenen geschlechtlichen Prädisposition. Ich drücke das mal etwas vorsichtig aus, um nicht von genetischer Fixierung zu reden. Möglich oder wahrscheinlich ist aber auch dies. Einerseits will frau alles selbstbewusst und einredefrei für sich entscheiden, andererseits wird die starke männliche Schulter zum Anlehnen gesucht, auch um eine gewisse emotionale Leere zu kompensieren. Letzteres kann nur ansatzweise klappen, denn dass da jeder Topf seinen passenden Deckel findet, ist bei dieser Anspruchshaltung eher unwahrscheinlich. Es wird zwar einiges insofern rationalisiert, dass man ja zwischen Mann und Frau über alles reden könne und so eine "demokratische Entscheidungsfindung a deux" herbeigeführt wird, dies aber liegt den meisten Männern nicht so am Herzen, Stichwort: ein Mann, ein Wort, eine Frau ...[[zwinker]]

Ich habe den entscheidenden Satz Deiner Argumentation mal gefettet, denn darin ist die ganze Krux der momentanen Geschlechterverlassenheit gut komprimiert. Ein Mann, so es denn einer ist, will entscheiden, Verantwortung übernehmen, Probleme erkennen und lösen, sein Eigentum und seine Sippschaft sichern und verteidigen, ergo den Ablauf im Außenkosmos bestimmen, eine Frau dagegen primär einen (Ehe-)Partner lieben, ihm vertrauen und die aus dieser Verbindung entsprungenen Kinder liebend umsorgen, und den Innenkosmos, vulgo Heim und Herd, pflegen und gestalten. Darum sind Frauen ja umgekehrt so herrliche und liebenswerte Geschöpfe, für die sich aus Mannessicht nicht nur im Sinne der Gene der letztmögliche Einsatz lohnt!

Das sind Urinstinkte und mitnichten Rollenklischees, die den Menschen bis dato das Überleben gesichert haben! Man kann das nicht einfach als rechte Blubo-Ideologie und überkommenes gesellschaftliches Zwangskorsett wegwischen, wiewohl ein Mann-Frau-Rollentausch natürlich unter der obwaltenden Obhut eines fürsorglichen Sozialstaats ganz gut möglich ist. Dieser Sozialstaat beraubt uns alle aber über subtile bis drakonische Anpassungs- und Finanzierungslasten Schritt für Schritt unserer Freiheit in den besagten biologischen Grenzen und letztlich auch eben die Frauen ihrer erst jüngst errungenen "Selbstverwirklichungsoption". Wenn es mal wirklich hart auf hart hergehen sollte und der fürsorgliche Staat Makulatur ist, dann wird alles wieder auf Anfang gestellt und der "Starke Mann", der sich in Köln jüngst nicht zeigen wollte, konnte oder durfte, würde wieder zu seinem Recht kommen. Und nachher sind auch Kindgeburten im Akkord kein Thema mehr, bei uns Indigenen meine ich, nicht wie jetzt hauptsächlich bei den durchgefütterten illiteraten Eingesickerten und Fremdkulturellen, denen hier keine Zukunft beschieden sein wird, es sei denn sie bekennen sich auch in Lebensstil und Gesinnung voll und ganz zu uns.

Der ganze materielle Schwachsinn des modernen Luxussklavenlebens kann eben nur bedingt über den Verlust der tradierten und biologisch fixierten Anlagen im Geschlechterleben, der im Zuge des Kulturmarxismus zum Geschlechterkampf pervertiert wurde, hinwegtrösten und das umso weniger, je näher das eigene Altwerden in Einsamkeit naht. Da kann ebenso keine Spaß- und Genderbeliebigkeitskultur mit ca. 52 erfundenen sozialen Geschlechtern darüber hinweg helfen.

Eine gute Bekannte, voll in gehobener Position im Erwerbsleben stehend, die mit ihren 41 Jahren auch noch nach dem passenden Mann sucht, verstieg sich jüngst zu dieser Erkenntnis:
"Es gibt doch gar keine richtigen (deutschen) Männer mehr, nur noch lange Unterhosen. Wie soll man da noch einen finden, der nicht bald bloß lästig wird?"

Da wird dann doch etwas neidig auf andere Kulturkreise geschielt, wo Mannbarkeit und Ehrgefühl, ob eingebildet, ideologisch-relgiös eingetrichtert oder de facto vorhanden, eine große Rolle spielen. Aber für welchen weiblichen Preis???

Dass bei alledem das Kinderkriegen in die Statistenrolle gedrängt wird, ist damit nur allzu folgerichtig. Das eigene EGO steht eben ganz weit vorne und dann kommt lange, lange nichts mehr, denn man lebt ja nur einmal und das auch nicht allzu lang ...
Ach ja, und die schlimme Umweltsituation und überhaupt, das Leben ist eh schon lebensgefährlich genug und eigene Kinder potenzieren das ja nur ...

Und ja, ich habe deren zwei (mittlerweile schon groß) und bin mehr wie glücklich darüber!


Gruß Vanitas


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