Was hat denn das mit Hilfsbedürftigkeit zu tun?

Waldläufer, Montag, 15.02.2016, 14:23 (vor 3645 Tagen) @ LLF5647 Views

Hinter der Idee, einem anderen helfen zu können, steht immer ein

Gefühl der Überlegenheit

Deswegen wird den Hilfsbedürftigsten auch zuerst geholfen, weil die sich
am wenigsten wehren können.

1. Tiere - eine Dose Chappi genügt und Du bist der große Held
2. Ausländer - sie lassen sich mit Teddybären bewerfen
3. Kinder und Senioren - lassen sich relativ leicht ruhigstellen
4. Arbeitslose - sie haben eigene Pläne, Träume und Wünsche, die man
nicht mit einer Dose Chappi befriedigen kann

Um Hilfsbedürftigkeit zu erkennen, ist wohl die Fähigkeit zu Empathie notwendig. Empathiefähigkeit muss zum größten Teil erlernt und im ganzen Leben gefordert werden, sonst wird die betreffende Person zum Einzelgänger/ Außenseiter.

Was, so frage ich mich, ist schiefgegangen, dass solcher Art Antworten kommen? Wie leer und öde ist das Leben, wenn man nicht mit Freude helfen kann und auch mit Freude Hilfe entgegen nehmen kann?

Ich möchte Sie wirklich nicht beleidigen (gilt auch für Mephistopheles) aber haben Sie überhaupt noch soziale Beziehungen zu anderen Personen? Können Sie noch spielen und lachen mit Kindern?

Was denken Sie, wenn Sie einer Oma über die Straße geholfen haben? Haben Sie da ein Gefühl der Überlegenheit?
Mich lässt erschaudern, dass die Propaganda und Umerziehung schon so weit fortgeschritten ist in unseren Land, dass ein normaler sozialer Umgang offensichtlich nicht mehr möglich ist, anders kann ich die Antwort nicht auslegen.


schöne Grüße

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg


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