Was ist denn "normal"?

tar ⌂, Gehinnom, Freitag, 12.02.2016, 15:58 (vor 3649 Tagen) @ Olivia6347 Views

Hi,

vielleicht ja das.

Auch ich war natürlich vom Thema Kinderkriegen betroffen, ganz konkret von dem unerfüllten Kinderwunsch meiner jetzigen Ex-Frau, was trotz Therapie nicht gelingen wollte. Dabei vertrat ich den Standpunkt, falls es klappt, dann ist es gut und wenn nicht, dann ist es auch gut. Sie spinnte sich daraus eine Ablehnung meinerseits, nur weil ich mich nicht so darauf versteift habe wie sie. Nach unserer Trennung war ich dann plötzlich wehleidig, als ich die ganzen Kleinkinder in unserem Bekanntenkreis sah, aber mittlerweile bin ich wieder der Auffassung, dass man nichts erzwingen kann und soll.

Ich selbst bin kein Wunschkind gewesen. Vielleicht stelle ich mir auch deshalb die Frage, was mich heutzutage als Mann bitte dazu motiviert, unbedingt ein Kind zeugen zu müssen? Es fällt mir einfach sehr schwer, diesen zwanghaften Wunsch von Frauen nachzuvollziehen. Rein ökonomisch gibt es die Bauerngesellschaft, in der der Sohn den Hof erbt und für seine Eltern sorgt, dank freier Lohnarbeit nicht mehr. Es kann sich also nur um emotionale Gründe handeln. Dahingehend finde ich es übrigens erstaunlich, dass in meinem Bekanntenkreis alle geplanten(!) Kinder nicht ohne zusätzliche Einbeziehung einer Kinderwunschklinik zustande gekommen sind. Auch wir sind dorthin und ich betone nochmals: das Zugpferd war die Frau.

Gruß!â„¢

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.