Eindeutig JA!
Und diese moralische Verworfenheit ist einer der Hauptgründe für den
Untergang unserer Zivilisation, wer weder sich noch seine Nächsten,
sondern
stattdessen die Fernsten liebt.
Was ist denn, wenn bei dem Fremden, dem man gerade hilft, herauskommt,
dass er ein sehr weit entferntes Familienmitglied ist?
Was für eine Anmaßung!
Du kannst niemand helfen. Hinter der Idee, einem anderen helfen zu können, steht immer ein Gefühl der Überlegenheit, es ist eine Art Vergewaltigung. Weil das die meisten Menschen instinktiv wissen,tun sie sich so schwer, Hilfe anzunehmen.
Du hast geschrieben, dass du einem Menschen das Leben gerettet hast. Mal davon abgesehen, was du diesem Menschen damit angetan hast - ich habe des öfteren von einem Verstorenen in einem leicht neidvollen, aber auch wohlwollend empathischen Ton gehört: "Der hat`s jetzt hinter sich!" - abgesehen davon bleibt doch die Frage: Warum hast du das getan? Wegen diesem Menschen der wegen Dir?
(Ergänzende Frage: Warum hast du - keine - Kinder? Wegen der Kinder, oder wegen dir?)
Oder anders, was ist, wenn der beste Freund mehr mit einem spricht, als es
die eigene Schwester jemals getan hat?
Dann ist er normal. Ich habe sogar mit meiner Freundin wesentlich mehr gesprochen als mit meiner Schwester.
Woran definiert sich eigentlich "Familie"? Ist die Geschichte wirklich nur
auf das Blut begrenzt oder spielen da auch immaterielle/seelische Faktoren
hinein?
Wir stammen, laut der modernen Wissenschaft, von wenigen zehntausend
Individuen ab. Die Atome, aus denen wir bestehen, kreisen seit Urzeiten auf
dem Erdgefüge herum, faktisch SIND wir alle miteinander verwandt. Auch
wenn die Krone immer ausladender wird, so ist und bleibt es derselbe Stamm.
Jau. Und nicht alle davon können überleben. Gene leben praktisch ewig. Welche Gene sollen also überleben?
Die Perversität ergibt sich meiner Meinung nach einzig aus der Fixierung
auf das Geld, der wir anheim gefallen sind.
Sind wir das?
Du hast durchblicken lassen, dass du als Journalistin arbeitest. Werden MSM-Journalisten eigentlich dahingehend gedrillt, dass sie meinen, wir seien dem Geld anheimgefallen, so wie man einer Droge anheimfällt?
Oder bist du innerhalb der Journalistenzunft eine Ausnahme?
Klar will niemand für einen
Fremden zahlen. Ich wüsste da auch gerne ein Lösung zu, kann bisher
lediglich zusichern, das ich mir Gedanken darum mache. Solange ich keine
habe, sage ich gerne, dass alles, was man gibt, bis zu dreimal zu einem
zurück kommt. Auf Wegen und unter Umständen, die Sie sich niemals
ausrechnen könnten.
Ja, das kann sein, aber nur unter der Bedingung, dass du dir bewusst bist, dass du das, was du für andere tust, im Prinzip für dich getan hast.
Last but not least; 62 Leute raffen und raffen, was sie nur können; wir
sollten die vielleicht mal zum Thema "Perversität" befragen, oder?" />
Kannst du mir einen einzigen Leut (Einzahl von Leute) - journalistisch korrekt, also nachprüfbar - nennen, der bist du da nur auf innerhalb der Jurnalistenzunft verbreitete, also selbstfabrizierte Propaganda reingefallen?
Liebe Grüße
Blue
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
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