Antwort
Hallo trosinette,
Wie kommt es systematisch betrachtet (meint nicht das technische =
juristische Klimbim) überhaupt zum Erwerb des Eigentums? Wie erwirbt man
z.B. Immobilien, Mobilien, Wertpapiere?
Die Voraussetzung ist, dass wir zwischen „mein“ und „dein“
unterscheiden können, bzw. unterscheiden wollen.
Die Voraussetzung, aber die Voraussetzung wofür? Voraussetzung für die Übertragung des Eigentums, oder doch nur eine Voraussetzung für die Übertragungsmöglichkeit des Eigentums?
Möglich wäre es, dass jeder werthaltige Eigentumsrechte (ein Eigenheim, schicke Karre, schicken Schnickschnack, der Unternehmer seine Produktionshalle) erwirbt. Aber nur weil wir zwischen "mein" und "dein" unterscheiden können, weil uns der technisch-bürokratische Hang zur Normung andressiert wurde, werden nicht automatisch werthaltige Eigentumsrechte auf möglichst viele Person übertragen.
Was ist also die systemische Voraussetzung dafür, dass werthaltiges Eigentum von möglichst jeder Person nicht nur technisch erworben werden kann (durch Rechtssystem), sondern auch tatsächlich von so vielen Personen wie möglich erworben und langfristig gehalten wird? Und was ist im Umkehrschluss die systemische Voraussetzung dafür, dass immer mehr Personen werthaltige Eigentumsrechte verlieren bzw. nicht mehr erwerben können?
Das ist aber nur eine
meiner Kindergartenideen, die dem ausgereiften systemischen Denken
vermutlich nix bringt.
Kleide dich und mich ein, wie es dir gefällt. Um uns geht es nicht.
Herzlichst,
Ashitaka
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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.