Falsche Begriffe

azur, Dienstag, 05.05.2015, 11:39 (vor 3907 Tagen) @ SUCRAM4751 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 05.05.2015, 11:43

Hallo Sucram,

Obereingentümer ist eine veraltete Begrifflichkeit für Eigentum (Untereigentümer eine veraltete für Besitz). Dem Staat gehört(e) nie alles.

Eingentum wird nicht vom Staat geschaffen, sondern eine Rechtsordnung, das Eigentum sichert, mittels des vom Staat geschaffenen Rechtsdinstitutes Eigentum.

Die meisten Dinge wurden an sich nicht vom Staat geschaffen, sondern er bestimmt den Erwerb und den Umgang von real von anderen Geschaffenem.

Zedieren: http://de.wiktionary.org/wiki/zedieren

Eingentlich wird das nur bei Abtretungen benutzt: Zedent, Zessionar usw.

Wenn der Staat Eigentum überträgt oder Nutzung einräumt, dann zediert er nicht, weil er keine Forderungen überträgt. Zedieren heißt dabei, dass das Recht erst der eine hatte, dann der andere hat. Das passt schon mal gar nicht zum oft falsch verstandenen Obereigentümer, wo der ja angeblich irgend was beleiben soll, wie ein Eigentümer, von Eigentum, das aber dann ein anderer hat.

Aber nicht alles Eigentum ist irgendwann mal vom Staat geschaffen und übertragen worden. Das ist eine zu vereinfachte und irrige Vorstellung.

Wenn eine Rechtsordnung auf ursprüngliche Gebiete übertragen wurde, dann gab es dort schon Eigenes und Fremdes. Es konnte dann mittels der Rechtsordnung zugeordnet und geschützt werden.

Viele freundliche Grüße

azur

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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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