Es ist ein EIGENTUMSPROBLEM und kein Zinsproblem. Und das hat noch keiner verstanden
Heutzutage ist es üblich, dass der Eigentümer sein Eigentum nicht selbst bewirtschaftet, sondern die Nutzungsrechte an den Besitzer übergibt.
Und selbst dann, wenn der Besitzer den ursprünglichen Kaufpreis bereits mehrfach bezahlt hat, so hat er doch keinerlei Eigentumsrechte an dem von ihm bewirtschafteten Objekt erworben.
Das führt dazu, dass sich das Eigentum in immer weniger Händen konzentriert, diese Hände immer weiter anonymisiert werden, und die Eigentumsgesellschaft letztlich ihre soziale Basis verliert.
Ich halte dies für das zentrale Problem unseres Wirtschaftsystems: Nicht, dass es eine Eigentumsbasierte Gesellschaft ist, sondern dass dieser Gesellschaft die Eigentümer abhanden kommen.
Dieses Problem wird auch hier im Forum seltenst akzentuiert.
Deswgen habe ich einen eigenen Thread eröffnet, um mal eine Diskussion darüber anzustoßen.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc