Wer jmd anderen unterdrückt schafft UNrecht

baisse-man, Sonntag, 20.03.2016, 00:21 (vor 3617 Tagen) @ Rybezahl3884 Views

Ohne Staat kein Recht, ohne Recht keine Verträge - weil nicht
durchsetzbar, und ohne Kreditverträge kein Schuldgeld.


Erst der Vertrag schafft das Recht, sonst gibt es nämlich nur das
Naturrecht.


Wer jemand anderen unterdrückt, der schafft das Recht (über andere).

Dass das nicht schön ist, ist für mich keine Frage. Aber ich kann mir
plausibel keinen anderen historischen Tathergang vorstellen. Warum sollten
sich selbstständige Menschen freiwillig verschulden/unterwerfen, so
ganz ohne Notwendigkeit?

Deswegen schafft man ja Notwendigkeiten, damit die Verschuldung "alternativlos wird! [[zwinker]]


Der privatrechtliche Vertrag ist erst eine Folge der Versklavung und
funktioniert in Wohlstandsblasen (die sich durch Externalisierung der
Nachschuldnersuche bilden) einwandfrei (bis zur Globalisierung, dann wird
es schwieriger: Eiszeit eben!).

Auch das Gold (Reichsbanknoten von vor 1914) hat für sich keinen
besonderen Wert. Man kann es nicht essen. Im Grunde ist es absolut
wertlos.

Genau wie das Haus, der Traktor, das Auto, ...
Falls du dein GOld loswerden willst, ich nehm es gerne.

Das tröstliche (habe ich in letzter Zeit immer wieder gedacht) ist die
Tatsache, dass sich das alles letztlich nur in unseren Köpfen abspielt.

Da ist absolut was dran. Zumindest werden wir die Lösung nicht im außen finden.

--
Erkenne dich selbst.


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