Wer jemand anderen unterdrückt, der schafft das Recht (über andere).
Ohne Staat kein Recht, ohne Recht keine Verträge - weil nicht
durchsetzbar, und ohne Kreditverträge kein Schuldgeld.
Erst der Vertrag schafft das Recht, sonst gibt es nämlich nur das
Naturrecht.
Wer jemand anderen unterdrückt, der schafft das Recht (über andere).
Dass das nicht schön ist, ist für mich keine Frage. Aber ich kann mir plausibel keinen anderen historischen Tathergang vorstellen. Warum sollten sich selbstständige Menschen freiwillig verschulden/unterwerfen, so ganz ohne Notwendigkeit?
Der privatrechtliche Vertrag ist erst eine Folge der Versklavung und funktioniert in Wohlstandsblasen (die sich durch Externalisierung der Nachschuldnersuche bilden) einwandfrei (bis zur Globalisierung, dann wird es schwieriger: Eiszeit eben!).
Auch das Gold (Reichsbanknoten von vor 1914) hat für sich keinen besonderen Wert. Man kann es nicht essen. Im Grunde ist es absolut wertlos.
Das tröstliche (habe ich in letzter Zeit immer wieder gedacht) ist die Tatsache, dass sich das alles letztlich nur in unseren Köpfen abspielt.
--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.