Sorry für das Falsch-Zitieren. Ich hab mir jetzt auch den Film "Too big to tell" angesehen
hier nochmal der link
https://www.youtube.com/watch?v=SSUIYIsC_EI
Ich hab mich 90% der Zeit geärgert. Musik elendig, Witze kindisch. Und ich kann die linke Jammerei "Ungleichverteilung", "Wachstum auf Kosten der Umwelt", etc. nicht ertragen. Ok, das ist aber nicht mein Hauptkritikpunkt, alles Geschmackssache und klassisch-politische Einstellung.
Wichtig ist mir folgender Kritikpunkt: Dass Geld aus Kredit entsteht, das kommt aus diesem Film nicht heraus, zu sehen am zitierten RA Schrapf aus FFM - der hat das mit der Geldschöpfung aus Kredit auch nicht verstanden, "Geld aus dem Nichts" sagt er, und genau das wird auch an anderen Stellen des Films suggeriert: die Banken verteilen das Geld wie Hubschrauber, weil sie es ja angeblich (aus dem Nichts ..) selber mit ein paar Computereingaben selber produzieren und das ihnen gar keine Muehe kostet.
Das ist falsch. Jede Bank muss sich jeden vergebenen Kredit genau ueberlegen, und wenn sie das Geld nicht zurückbekommt, hat sie einen Schaden.
Außerdem fehlt mir Verschwörungstheorie, zumindest der Verdacht sollte geäußert werden: Wenn das Geldsystem so entscheidend ist für das Gemeinwesen/Staat und die Menschen, wäre es dann nicht der beste Weg für eine geheime kriminelle Mafia (bestehend aus Menschen, die eventuell teilweise schon superreich sind), die Kontrolle über das Geldsystem zu erlangen und somit die Kontrolle über den Staat und dessen Bürger zu erreichen? z.B. mit der geheimen Mafia als Gläubiger der Kredite, die der Staat aufnimmt? die Mafia könnte die Zinsen kassieren und gleichzeitig den Schuldner Staat (und dessen Bürgen: die Steuerzahler) kontrollieren. Und wenn die Mafia auch noch die Medien kauft oder kontrolliert, merkt keiner was.
Das ist die wirkliche story "too big to tell", nicht die im Film gezeigte Umverteilungs-Jammerei.
Bernd Borchert