Benzinlager unter'm Dach
Kleiner Hinweis an die Im-Notfall-Betreiber von Stromerzeuger aus Benzin: Mehr als 20 Liter dürfen nicht privat gelagert werden. Das ist auch sinnvoll, denn wenn jeder in seiner Bude anfängt, große Benzinlager einzurichten, gibt es dann auch öfters Notfälle ohne Sonnensturm ... unter Einbeziehung Nichtbeteiligter. Die Feuerversicherung hat dann sicher auch Einwände bei der Regulierung.
Im Übrigen gilt für Brennstoff wie für Nahrungsmittel, das Zeug muss laufend umgewälzt, sprich verbraucht und erneuert werden - sonst gibts böse Überraschungen, grade wenn das Zeug genutzt werden soll. Für technische Gerätschaften gilt sowieso, dass sie regelmäßig benutzt werden müssen.
Ich finde es erheiternd, dass ausgerechnet in einem Monster-Notfall Leute, die sonst das Großkollektiv für unverzichtbar halten, alleine klarkommen wollen.
Mir ist mal im Winter ein größerer Trafo abgeraucht, der nicht so schnell zu ersetzen war. Für Telefon, Beleuchtung, Tiefkühltruhe und Notheizung habe ich dann so ein kleines Notaggregat eingesetzt - so schnell konnte ich den Sprit gar nicht beischaffen, wie der da durchrauschte. Außerdem sind die Dinger nicht für Dauerbetrieb ausgelegt. 20 Liter ist also ein Witz hinsichtlich "überleben".
In Frankreich kommt es öfters mal zu regionalen Stromausfällen, da die Leitungen nicht für alle zehn oder zwanzig Jahre möglicherweise auftretenden Stürme oder Schneefälle ausgelegt sind. Da fährt man dann halt die Tiefkühltruhen zusammen in eine Scheune und schließt ein ordentliches Aggregat an.