Was, nur 3 Tage? Das habe ich gar nicht mitbekommen....
ich habe eher über 3 Jahre überlegt und zwei Jahre, bei denen es keine Ernte gibt.
Hallo Meph,
die Ausgangsfrage von mir gestellt war:
Welche konkreten Maßnahmen hast Du/Ihr auf Lager, um einen Blackout
von 72 Stunden zu überstehen? (optional länger)
Ich war mal beruflich unterwegs im Voralpenland, und da ist auch der Strom ausgefallen.
Vorbereitet war keiner, ich auch nicht, Radio ging auch nicht, und Panik hatte auch keiner.
Raus konnte man auch nicht, weil es war schon Frühling und ein Frühlingssturm mit Regen, der halt in den Alpen zu Eis wurde.
Und die Stromleitungen haben den schweren nassen Schnee nicht ausgehalten, danach war jedenfalls alles so zugeschneit, dass man nicht rausgekommen ist.
Die Supermärkte hatten alle geschlossen, aber das viel sowieso niemandem auf, weil in dem Kaff, wo ich mich damals gerade aufhielt, gab es gar keinen.
Panik hatte keiner und die Kinder hat es gefreut. Irgendwann baute das Rote Kreuz eine Gulschkanone auf.
Wenn in der Nachbarschaft irgendein Reaktor durchgeglüht wäre, hätten wir es gar nicht mitbekommen, wusste auch niemand, wo der nächste Reaktor war.
Hat auch keiner danach gefragt.
Einige hatten Notstromaggregate, insbesonderedie Bauern mit ihre Rindvieher. Das Hauptproblem war, dass man gar nicht so schnell fressen konnte, wie die auftauenden Nahrungsmittel verdarben.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc