Da hast Du sicher recht, auf dem Dorf kommt man noch durch, jedoch ... mkT
in Berlin mit 4 Millionen zu "Versorgenden"? Keine Chance, das geht nicht ohne Tote ab.
Man kann ohne weiteres Lkws und Landwirtschaftsmaschinen relativ schnell
auf Pflanzenölfähigkeit umrüsten, z.B. mit der Zwei-Tank-Technologie
(Koppelung Motortemperatur mit Zwei-Wege-Ventil für Zwei-Tank-System
Diesel/Pflanzenöl).
Geht nicht ganz so einfach, nen Trecker mit Saugdiesel braucht man da schon. Heute hat fast alles Einspritzanlagen, da hängt es davon ab, was verbaut ist. Es gibt welche, die es können, dann musst du das PÖL aber vorwärmen auf 75°, damit es "geschmeidig" genug ist. Hab da mal was mit ner Glühkerze und Kühlwasserdurchlauf gesehen, das geht dann sogar nur mit einem Tank und nur PÖL. Am Anfang heizt die Glühkerze und bei Erreichen einer ausreichenden Kühlwassertemperatur übernimmt das dann.
Wohlgemerkt: Ich rede hier von einer Notsituation, wenn schnell Energie
bereitgestellt werden muss und nicht von einer wohldurchdachten Versorgung
in 50 Jahren wofür es auch schon Lösungen gibt, die aber nicht diskutiert
werden.
Zumal es ja überall eine paar "Bekloppte" wie uns gibt, die sich schon weitgehend unabhängig von der Energiemafia gemacht haben 
Die biologische Landwirtschaft benötigt wesentlich weniger Energie, weil
sie sich die Arbeit der Mikro- und Makroorganismen im Boden zu Nutze macht;
Arbeiten MIT der Natur nicht gegen sie (grüne Gentechnik, die total
versagt, immer mehr PSMs, immer größere und schwerere Maschinen, riesige
Flächen ohne Sträucher, Hecken oder gar Bäume).
Wird aber nicht für die Gesamtbevölkerung reichen, die vom massenweisen Herankarren von Lebensmitteln durch LKWs in die Supermärkte abhängig sind. BTW werden Geldautomaten auch mit Strom betrieben und sind abhängig von den Verbindungen zum Server (natürlich ein minimales Problem bei zunehmender Tauschwirtschaft)
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Es gibt in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern noch
jede Menge Menschen (die sogar immer mehr werden), die wissen wie man von
Hand alle möglichen Dinge herstellt oder erntet.
Und das ist auch gut so, wenn auch nicht von unserer "Elite" gewollt, da patentiert man doch lieber Getreidesaaten, die nur für einmaligen Anbau gedacht sind und verbietet alte Sorten.
Zum Problem der Gewinnung von ausreichendem Pflanzenöl:
Es gibt da schon seit längerem Untersuchungen von Professor Schrimpff von
der FH Weihenstephan zum Mischfruchtanbau von Getreide und Ölsaaten (z.B.
Leindotter und Erbsen). Man kann dadurch Pflanzenöl ZUSÄTZLICH zum
normalen Getreideertrag ernten - auf dem gleichen Feld (ca. 150 Liter pro
Hektar). Die Quantität des Getreidertrags bleibt gleich, aber die
Qualität wird sogar besser (ich glaube höherer Kleberanteil).
Mit biologischer Arbeitsweise würden die 150 Liter/Hektar locker für
alle Arbeitsschritte des gleichzeitigen Getreide- und Ölsaatenanbaus
reichen und es wäre sogar noch Öl für den Transport in die Städte
übrig.
Geht da dann noch maschinelle Ernte?
Ein sehr großes Problem ist allerdings die immer weiter fortschreitende
Versiegelung des Bodens in GANZ(!) Europa durch Asphalt und Beton.
Und die (subventionierte) Verschwendung des Bodens für den Maisanbau zum Betrieb von "ökologischen" Biogaskraftwerken.
MfG
igelei